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Zum Frühstück
S. hat mich zum Frühstück eingeladen bei Ik*a. Da die kleine immer noch über Schmerzen klagte, ging sie nicht in die Kita. Der Verband war immer noch dran. Essen wollte sie nicht, Spielen in der Kinderecke ist doch Interessanter. Wir sind dann noch Einkaufen gefahren in Dallgow. Da hatten wir dann einige Schreckminuten zu überstehen. Während S. und ich unsere Schuhe bezahlten lief die kleine schon mal vor die Tür. Als wir dann rauskamen war die kleine nicht zu sehen. Nur wohin ist sie gelaufen? Unbemerkt zurück in die Kinderecke? Ins Geschäft daneben? Oder doch Richtung Ausgang? Womöglich raus auf den Parkplatz? Während S. die hintere Ecke überprüfte, ging ich Richtung Ausgang. War da nicht ein leises >Mama< zu hören? Von wo kam die Stimme? Aufgrund der Größe ist sie ja leicht zu übersehen. Da war es wieder. Und endlich hab ich sie entdeckt. Schnell eingeholt und schnell in Richtung S. aufgemacht das alles OK ist. Sowas möchte ich aber auch nicht öfter mitmachen.
Im Krankenhaus
Die kleine ist, was Schmerzen betrifft, hart im nehmen. Sie sagt auch nicht das ihr was weh tut. Sie jammert auch nicht. Vor einiger Zeit hatte sie einen schweren Harnwegsinfekt. Der wurde mehr durch Zufall entdeckt, da S. wegen Fieber und Flecken am Wochnende im Krankenhaus war. Als dann die kleine dann gefragt wurde ob sie schmerzen hat, bejahte sie. Hat aber vorher nichts gesagt. Am Abend nun, rief mich S. an, das die kleine mit dem kleinen Finger der linken Hand umgeknickt ist. Es war wohl auch nicht weiter schlimm, ist nicht weiter angeschwollen. Etwas später beim fertig machen fürs Bett, fiel ihr dann der Finger auf. Er war geschwollen und wurde bläulich. Sie nahm auch eine Schonhaltung der Hand ein und sagte das es ihr wehtut. Also beschlossen wir, das ich sie ins Krankenhaus fahre. Wir waren dann um 21:30 in der 1. Hilfe. Glücklicherweise war es nicht voll und es waren nur 3 Kinder vor uns. Um 22:20 beschloss S. eine Rauchen zu gehen. Die kleine ging mit. Und wie es der Zufall natürlich will, wurde sie dann aufgerufen. Ich sagte das die kleine mal wohin musste und rief schnell S. auf dem Handy an. Sie kam dann auch schnell angelaufen. Die kleine spricht nicht auf anhieb mit fremden Leuten und so versuchte der Arzt sie zum Reden zu bekommen über ihr Kuscheltier welches sie dabei hatte. Klappte aber nicht. Er untersuchte den Finger, drückte hier und da und drehte ihn hin und her. Mir tat es schon beim hinsehen weh, die kleine verzog nur etwas das Gesicht. Wir sagten ihr auch das sie sagen soll wenn es weh tut. Zur Sicherheit wurde dann die Hand noch geröngt. Gebrochen ist nichts, sie hat sich das Gelenk verdreht und mit Salbenverband und Schonung heilt es wieder. Zum Schluß hatte sie dann doch etwas mit dem Arzt gesprochen, denn ihr Kuscheltier musste doch auch noch untersucht werden. Die kleine bekam einen schönen Verband und ihr Schwein ein Pflaster. S. behauptet das der Verband die Nacht nicht überlebt und sie ihn sich abmacht. Sie lässt ja auch keine Pflaster drauf, wenn sie eins bekommt.
Betriebskosten
Heute habe ich den Umschlag der Verwaltung im Briefkasten gehabt. Nichts schlimmes erwartend öffnete ich ihn. Ich wohne hier seit fast 14 Jahren und hatte jedes Jahr eine Gutschrift in Höhe einer halben bis anderthalb Mieten. Doch heute wurde ich geschockt, 131,99 Nachzahlung und die Vorrauszahlung wurde um 11 Euro ab Oktober erhöht. Jetzt werde ich mal die nächsten Tage in den alten Abrechnungen schauen welche Posten so Explodiert sind.
Gefährlich
Radfahren ist gefährlich, keine Frage. Fast täglich lese ich im Moment von Unfällen mit Radfahrern. Teils selbst verschuldet weil auf der entgegengesetzten Seite gefahren wurde. Das ich noch keinen Unfall hatte kommt daher, das ich an Kreuzungen bremse obwohl ich grün habe und weiterfahren könnte, wie oft schon haben abbiegende Autofahrer nicht geschaut. Bei LKW´s sollten grundsätzlich alle aufpassen und Blickkontakt aufnehmen. An Kreuzungen mit Rechts vor Links Regel muß ich grundsätzlich alle Ecken überblicken, schon oft wäre ich hier schon angefahren worden. Und nach meinem Sturz überlegte ich schon mir auch einen Helm zuzulegen. Noch habe ich keinen, aber das wird meine nächste Anschaffung werden. Ich bin auch der Meinung das der Helm zur Pflicht werden sollte, denn damit würden sicherlich manche Unfälle glimpflicher verlaufen.
Im Fernsehen nur gestellt
Ich stand vor ein paar Tagen auf dem Balkon und kümmerte mich um meine Tomaten. Auf einmal kam der Rettungshubschrauber angeflogen und umkreiste einmal unseren Block. Dabei flog er ziemlich dicht an meinem Balkon vorbei. Der Rettungswagen fuhr ziemlich schnell über den Parkplatz, doch als er dann stand, dauerte es noch einige Zeit bis die Besatzung langsam und mit aller Ruhe ausstiegen. Der Hubschrauber landete in etwa 100 m entfernung. Und auch der Notarzt und sein Helfer liefen ganz gemütlich den Weg lang. Wenn man im Fernsehen Reportagen über Einsätze sieht, dann laufen diese schneller oder Rennen sogar zum Einsatz.
Stadtbummel
Ein Teil der Behandlung besteht unter anderem darin, ausser meinen Tagesablauf aufzuschreiben, mir mal was vor zunehmen. Laut Wetterbericht kam nur der Dienstag in Frage. Den anderen Tag hat mein Bruder Geburtstag und die anderen waren Temperaturmässig besser zum Schwimmen. Ich wollte schon länger mal zu Sea Life. Dort wollte ich auch schon S. und die kleine einladen. S. hatte aber von anderen erfahren, das es nicht so schön sein soll. Nun ist S. im Kurzurlaub und ich nahm mir dann vor zu Madame Tussauds zu fahren. Da dies sowieso nichts für die kleine wäre, konnte ich auch alleine hinfahren. Zum Glück fährt bei uns auch wieder die S-Bahn, nachdem es Wochenlang große Probleme gab. Mit der S-Bahn fuhr ich bis zum Hauptbahnhof und von dort mit der neuen Kanzler U-Bahn, unsere kürzeste U-Bahn mit nur drei Stationen. Die Bahnhöfe sehen noch schön aus, ist aber nur eine Frage der Zeit bis auch hier Vandalismus eingezogen ist. Der eine Ausgang am Brandenburger Tor ist nichts für Faule. Hohe steile Treppen. Hat man die erste Plattform erreicht geht es um die Ecke weiter. Später hatte ich gelesen das dieser Bahnhof 20 Meter tief liegt. Oben angekommen sah ich schon die lange Schlange vor dem Eingang. Aber damit hatte ich schon gerechnet, Ferienzeit und Touristen. Nach etwa 30-45 Minuten kam ich dann auch endlich rein. Es ist beeindruckend wie teilweise Echt diese Figuren aussehen. Ich hätte mir die Ausstellung mit noch mehr Figuren vorgestellt. Aber es hat sich gelohnt. Gut das ich noch einen Gutschein hatte und ich dadurch fünf Euro weniger gezahlt hatte. Als ich wieder rauskam spürte ich so langsam meinen Rücken. Das lange stehen und langsame laufen bekommt mir nicht. Ich suchte mir einen Platz wo ich mich kurz ausruhen konnte. Da ich schneller wieder draussen war wie ich dachte, ich auch nicht mehr nach Hause fahren wollte, schaute ich mir den Bahnhof Brandenburger Tor genauer an. Dann fuhr ich weiter zum Bahnhof Bundestag und schaute mich dort um. Auf die Bahn wollte ich nicht warten und lief den kurzen Weg zum Hauptbahnhof. Mit der S-Bahn fuhr ich zum Zoo/ Gedächtniskirche, wo ich mir was zum Essen und trinken gönnte. Die Zeit wollte jetzt gar nicht vergehen. Doch nach Hause hätte sich nicht gelohnt, bevor ich wieder los muß zur Gewerkschaftsversammlung. Ich fuhr dann mit dem Bus zum Alexanderplatz und dann drängte schon die Zeit, weil ich ja auch noch gucken musste wo es genau ist. Mehr über dieses Treffen da.
Ein Gespräch
Ich bin der Einladung der Gewerkschaft gefolgt. Es sollte eine Informationsveranstaltung geben für die Beschäftigten. Mit dabei ist auch der Betriebsrat (BR). Je näher der Termin kam, um so größer wurde der Stein im Magen. Nach der halben Weltreise und Orientierung wo ich denn lang muß, da ich es mir nur einmal kurz auf dem Stadtplan anschaute wo es ist, fand ich mein Ziel. Es standen schon einige Personen da. Kurzes Sammeln meinerseits und überlegen ob diese Frau vom BR ist sprach ich sie dann an. Ich kannte sie ja bisher nur vom Foto und hätte mich auch täuschen können. Doch sie war es. Ist aber kein aktiver BR mehr, kann aber noch Tipps geben. Aus ihrer Sicht würde sie von einer Versetzung abraten. Aus Erfahrungen wird es nicht ohne Stundenreduzierung, weiteren Fahrweg und anderer Bezahlung (Osttarif) von statten gehen. Eine andere vom BR die ich schon lange kenne und seit April wieder für uns zuständig ist, meinte auch in Bezug meiner Vergangenheit das es nicht günstig wäre. Sie kennt aber auch die Probleme die wir in dem Markt haben. Die eine Kollegin die seit über einem Jahr krank ist, ist immer noch nicht wieder da, sie hätte wohl wieder anfangen sollen, stand auch auf dem Dienstplan und schaffte es nicht am entsprechenden Tag zur Arbeit zu kommen. Das hatte ich von einer Kollegin erfahren die auch dort hinkam. Bei ihr kann ich mir auch sichersein das sie nichts weiter erzählt auf Arbeit. Von ihr habe ich dann so einiges gehört, das mich schon wieder stark zweifeln lässt dort noch einmal zu arbeiten. Mein Kollege war wohl auch einige Zeit Krak gewesen und hatte eine Operation zu überstehen. Nach seiner Genesung kam er wieder und wurde an die Kasse versetzt. Für jemanden der Kassieren kann eigentlich kein Problem, doch er saß noch nie an der Kasse. Unser anderer Kollege, die Ladenhilfe, ist auch schon lange Krank und hatte schon mehrere Operationen hinter sich. Die Obst- und Gemüseabteilung macht jetzt eine Kollegin aus der Kasse die die Ruhe weg hat. Aber nur die eine Abteilung und nicht wie wir, das wir noch alles andere nebenbei mitmachen mussten. Der Leergutautomat ist nur noch am Streiken. Die Kundenbeschwerden werden täglich mehr, teils durch auslistungen von Ware, schmutzigen Laden, weil man keine Zeit mehr hat die Regale zu putzen, aber meist wegen unfreundlichem Personal. Früher konnte man auch mal mit dem Kunden mitgehen und ihm sein Produkt welches er suchte am Regal zeigen, heute heißt es nur noch da und da liegt es, da man keine Zeit mehr hat, wenn denn mal Personal da ist. Nach diesem Gespräch ging es mir wieder richtig schlecht. Einerseits sage ich mir, es ist schade wie dort alles den Bach runtergeht, aber andererseits sollte sich doch die Geschäftsleitung mal fragen was da schief läuft. Ich kann mich noch erinnern das es früher Regelmässig Marktleiterwechsel gab. Lief ein Markt nicht richtig wurde der Marktleiter in einen anderen Markt versetzt und ein anderer aus einem besser laufenden Markt kam für frischen Wind. Nur unsere Marktleiterin schaffte es immer wieder nicht versetzt zu werden obwohl es schon zur Debatte stand. Vielleicht schaffen sie es da oben doch einmal frischen Wind in die Filiale zu bringen. Andererseits frage ich mich was passieren würde wenn ich doch wieder da hinkomme? Würde ich wieder ausgenutzt werden und müsste auf mehreren Baustellen gleichzeitig sein? Mir gehts so richtig übel wenn ich an die Arbeit denke.
Post der Krankenkasse
Im Briefkasten ein großer Umschlag der Krankenkasse. Ich habe einen Antrag zur Rehabilation auszufüllen. Das was mir S. schon sagte, ich solle doch meinen Arzt mal darauf ansprechen, hat sich nun erledigt. Nun habe ich 10 Wochen Zeit diesen Antrag auszufüllen ansonsten wird mir das Krankengeld gestrichen. Den einen Teil fülle ich mit S. demnächst aus, Papierkram ist nicht meine Welt und ich hole mir da gerne Hilfe . Den ärztlichen Teil kann ich erst Ende August ausfüllen lassen. Vorher würde es nichts bringen, mein Arzt ist im Urlaub. Es könnte sicher auch die Vertretung den Antrag ausfüllen, aber auf die eine Woche kommt es ja nicht an. Und dann werden wir sehen was kommt und wohin es geht. Und dann mache ich mir schon Gedanken was mich erwartet, Reisen ist nicht meine Welt, obwohl ich es mir schon manchmal wünsche, habe aber Angst vor neuen unbekannten Dingen.
Zerschlagen
Die Idee und das Angebot von S. war, das sie mit der kleinen in den Urlaub wollte. Da sie für sich und die kleine fast genausoviel zahlen würde wie wenn noch eine Person mehr mitkommt, wollte sie mit Ihrer Mutter fahren oder aber mit mir falls es mit Ihrer Mutter nicht klappt. Mit Ihrer Mutter klappte es durch mehrere Gründe nicht. Ihre Mutter hätte auch die Reise ersteinmal bezahlt. Doch da die Mutter nicht mitfährt, fehlt S. das Geld und sie möchte ihre Mutter nicht bitten. Auch mein Angebot das ich ersteinmal das Geld vorstrecke lehnte sie ab. Ich bin ja nicht so der Typ für Urlaub. Alleine in einer mir unbekannten Gegend. Aber mit S. wäre es mir bestimmt gut bekommen.
Am See
Temperaturen um 30 Grad sind selten bisher in diesem Sommer. Die kleine ist wie so viele Kinder eine Wasserratte. Auf dem Spielplatz gibt es auch eine Wasserrinne mit ständig frischem Wasserzulauf. Das es eiskalt ist stört sie gar nicht, auch unter den Rasensprenger stellt sie sich. Also gingen wir heute an den See. Planschen und Buddeln war nur unterbrochen von einer Zwangspause zum Aufwärmen und etwas trinken. Der Mama war das Wasser zu kalt, der großen Schwester auch, doch ich fand die Temperatur angenehm. Und somit spielten wir im Wasser bis die Mama natürlich viel zu früh zum aufbruch rief. Die nächsten Tage wird es ja wieder kühler, doch wenn man dem Wetterbericht mal glauben könnte, soll es ab mitte der Woche wieder wärmer werden.
Viele Gedanken - kein Plan
Es gibt so einiges zu schreiben, doch irgendwie fällt es nicht leicht zu schreiben über die gesundheitlichen Probleme, trotz des anonymen Internet. Die letzte noch ausstehende Untersuchung, wo der Termin schon im April gemacht wurde, brachte keine Ergebnisse. Das Herz ist in Ordnung, somit sind die auftretenden Beschwerden psychisch. Ich befinde mich immer noch in Behandlung, werde auch an weitere Ärzte überwiesen, wo aber lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Der Termin ist jetzt nur noch zwei Wochen entfernt. Trotzdem wollte mein Arzt schon mal eine Behandlung beginnen. Es hilft mir bis jetzt nicht wirklich.
Auf der anderen Seite überlege ich über einen Arbeitswechsel nach. Nicht nur wie erst überlegt einen Wechsel zu einer anderen Filiale. Es ist schwer. Ich habe den Beruf erlernt, es gab schon viele Hindernisse zu bewältigen die ich immer geschafft habe. Aber wenn ich jetzt an die Arbeit denke, wird mir schlecht. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet das es mal soweit kommt.
Was mir durch mein Tief etwas hilft, ist S. mit meiner Nichte. Wir sind häufig Nachmittags auf dem Spielplatz. Danach möchte die kleine das ich noch mit zu ihr komme. Wir spielen dann noch etwas und ich soll sie dann ins Bett bringen. In diesen Momenten kann ich komplett abschalten und alle Probleme gibt es nicht mehr. Dann sitze ich aber später bei mir und ich bekomme wieder Schmerzen in der Brust, Atembeschwerden und innere Unruhe. Ein Angebot von S. freute mich zu erst, doch habe ich so einige Bedenken, mehr dazu wenn es doch statt findet.Und wenn es nicht klappt werde ich trotzdem berichten um was es ging.
Nun ist es doch mehr geworden wie ich eigentlich wollte, doch es befreit mich etwas, wenn ich so einiges von mir schreiben kann.
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