Super gelaufen
Der 2. Anlauf war ein voller Erfolg. Volle Kassen, leere Regale, na ja, nicht ganz, es war genügend Ware vorhanden, aber es war schön.
Es kamen schon mehr
Heute kamen schon mehr Kunden. Sie hatten den Anzeiger bekommen. Die Verteilung wurde diesmal überprüft. Somit wird die Eröffnung besser ausfallen wie am Montag.
Die Eröffnung
Ich sollte eigentlich zum Spätdienst um 14.30 Uhr anfangen. Ich dachte aber das ich früher hingehe, und ich die Kollegen unterstütze und schon in die Kasse gehe. Als ich um 12 Uhr ankam, staunte ich nicht schlecht das der Markt recht leer war. Ich habe ja schon so einige Neueröffnungen erlebt, aber das war ein Reinfall. Der übliche normale Montag. Die andere Filiale brummte nur, aber woran lag es nun das keiner kommt?? An den Preisen bestimmt nicht, wir hatten schöne Knallerpreise. Wir saßen Ratlos zusammen. Nachdem wir dann angefangen hatten die Kunden zu befragen, stellte sich heraus das unser Sonderhandzettel gar nicht ausgeteilt wurde. Somit wussten die Kunden nichts davon. Der zuständige vom Lokalanzeiger tat es leid und schaltete kurzfristig eine Sonderanzeige für Mittwoch. So konnten wir dann die Eröffnung auf den Donnerstag legen. Heute verschenkten wir dann fast die Erdbeeren und den Salat da wir sie ja nicht so lange aufheben können.
Melde mich zurück
Nach dem OK der Ärztin konnte ich mich auf Arbeit zurückmelden. Ich wäre ab Samstag wieder Einsatzbereit. Da sie aber nicht mit mir gerechnet haben soll ich noch Frei machen und am Montag zum Spätdienst kommen. Kurz nach dem Telefonat kam ein Rückruf das ja heute Abend eine Road Show stattfindet und ich doch auch kommen solle. Ich kam in den Markt und staunte wie er sich in den letzten drei Wochen veränderte. Es sah umwerfend aus.Dannt wurde bei einem Essen für den Umbau gedankt. Uns wurden noch einige Interne Dinge mitgeteilt. Beim Verabschieden wurde ich nun doch gebeten am Samstag für einige Stunden zu kommen, dann könnte die eine Kassenkraft noch mit anpacken.
Letzte Abschließende Untersuchung
Hatte um 12 Uhr Termin beim HNO zur Untersuchung. Sie wollte mich noch 1 weitere Woche Krank schreiben nachdem sie erfuhr das ich Verkäufer bin. Doch ich hatte mit meiner Chefin im Voraus vereinbart das ich mich nicht weiter Krank schreiben lasse und ich dann in die Kasse gehe. Das überzeugte auch die Ärztin da dies ja nicht körperlich schwere Arbeit ist. Somit stand mein Wort bei der Chefin das ich zur Eröffnung wieder da bin.
10. Tag nach der OP
Wieder früh aufgestanden um zum Arzt zu gehen. Ich könnte zwar später gehen und würde trotzdem rankommen, aber ich bin froh wenn ich es hinter mir habe. Nach der Entfernung der Tamponade konnte die Ärztin schon sehen das sich kein neues Blutgerinnsel gebildet hatte. Und das schönste ich konnte wieder mal durch die Nase Atmen. Es war alles frei. Sollte etwas sein, solle ich am Montag wieder kommen, ansonsten würde Dienstag reichen. Ach war das schön ohne diese doch hinderliche Tamponade zu sein. Es stört beim Essen und trinken und der Mund war immer trocken da ja nur durch den Mund geatmet werden konnte. Hoffentlich bleibt es so das sich das Blutgerinnsel nicht wieder bildet.
8. Tag nach der OP
Heute musste ich wieder zum Arzt zur Kontrolle. Ich war gleich wieder um kurz nach 8 Uhr dort. Bei der Anmeldung wurde ich als Sonderfall eingestuft wie ich erfahren hatte. Alle anderen wurden darauf hingewiesen das ohne Termin lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Oder wurden wieder nach Hause geschickt wenn es kein absoluter Notfall ist. Ich durfte bleiben und wurde vorrangig behandelt. Diese Tamponade war anders wie im Krankenhaus und somit noch einfacher zu entfernen gewesen. Nachdem ich wieder das Abschwellende Spray in die Nase bekommen hatte musste ich wieder im Warteraum Platz nehmen. 2-3 Patienten später wurde ich wieder hereingebeten. Nach erfolgter Untersuchung wurde mir eröffnet das ich nochmals punktiert werden muss und ich wieder diese herrliche Tamponade bekomme. Ich nahm es mit Humor, hatte ich mich doch schon daran gewöhnt. Mir wurde nochmals gesagt das ich jederzeit in die Sprechstunde kommen könnte sollte ich Beschwerden haben. Ansonsten verlief der Tag ohne besondere Vorkommnisse.
7. Tag nach der OP
Heute stand nichts weiter auf meinem Terminkalender. Arztbesuch erst wieder Mittwoch. Ich konnte mich ausruhen und am Nachmittag zum Geburtstag von Angi gehen. Sie feierte ihren 14. Geburtstag im kleinen Familienkreis.
6. Tag nach der OP
Ich habe mir den Wecker gestellt um gleich früh in der Praxis zu sein. Um kurz nach 8 stand ich da als vierter in der Schlange. Als ich dann dran war wurde wieder abgesaugt. Die Nasenschleimhäute waren etwas angeschwollen woraufhin mir ein abschwellendes Mittel eingesprüht wurde. Nach 5 Minuten Wartezeit wurde ich nochmal untersucht. Auf der linken Seite hatte sich ein Blutgerinnsel gebildet welches eine Entzündung hervorrief. Daher das Fieber und die Kopfschmerzen kamen von dem Gerinnsel welches drückte. Es wurde geöffnet und damit es sich nicht wieder bildet musste ich wieder eine Tamponade bekommen. Und obwohl die Praxis voll war und der Arzt unter Zeitdruck war, wurde ich vorzüglich behandelt und es wurde sich Zeit gelassen, nach einer Stunde konnte ich dann auch die Praxis mit einem Rezept für Antibiotika verlassen. Mir wurde mitgeteilt das ich ohne Termin am Mittwoch kommen solle, da diese Woche immer nur 1 Arzt von dreien da wäre und sie keine Termine mehr frei hätten.
So verunstaltet wie ich war musste ich noch Einkaufen. Unter anderem wollte ich mir die Eintrittskarten für Jürgen von der Lippe im Februar 2008 kaufen. Es half ja nichts, ich konnte nichts dafür und auch wenn ich komische Blicke mit bekam, ich konnte damit Leben. Hätte ich nie gedacht. Mein Bruder sagte nur das er so nicht einkaufen gehen würde. Ich hätte es mir auch nie gedacht das mir das so gut wie nichts ausmachen würde.
5. Tag nach der OP
Am Sonntag fühlte ich mich wieder hundeelend.
Das Fieber ist nicht gesunken. Meine Schwägerin rief an und fragte mich wie es mir geht. Ich klagte ihr mein Leid und sie drängte mich dazu ins Krankenhaus zu fahren um schlimmeres aus zu schließen. Ich fuhr dann langsam und vorsichtig mit dem Auto (andere Möglichkeiten fielen dem Auschluß verfahren zum Opfer) zum Krankenhaus. Nachdem ich dort meine Vorgeschichte an der Anmeldung vorgetragen hatte, wurde mir gesagt das sie keinen HNO Spezialisten haben, aber die Ärztin schaut mich trotzdem an. Nachdem ich dann gute 2 Stunden im Warteraum gesessen hatte, die Schmerzmittel ließen langsam wieder nach, wurde ich doch schon aufgerufen. Mir wurde der Blutdruck gemessen, der zwar etwas niedrig war. kein Wunder nach der langen Warterei und Fieber gemessen mit diesem tollen Ohrtermomether. Dort war das Fieber nicht mehr da, nur 37,2 Grad, doch ich fühlte mich elendig. Die Ärztin schaute in die Nase, aber auf Grund von fehlenden Untersuchungs Instrumenten und Erfahrungen in der HNO wurde ich an ein anderes Krankenhaus verwiesen. Ich verließ das Gelände mit der Erkenntnis das ich mir diesen Weg hätte auch sparen können. Zum anderen Krankenhaus wollte ich jetzt nicht mehr. Ich fuhr nach Hause und habe gleich die Temperatur gemessen, welche wie am Morgen bei 38,9 lag. So wie ich mich auch fühlte. Ich verbrachte die letzten Stunden des Tages mit CD hören und schlafen.
4. Tag nach der OP
Ich wachte nach einer unruhigen Nacht am Morgen auf und dachte mein Schädel platzt. Ich fühlte mich hundeelend. Ich überlegte noch wie ich jetzt zum Arzt kommen soll. Mit dem Auto? Mit dem Bus? Mit Taxi? Und als ich die Möglichkeiten mir durch den Brummschädel gehen ließ, siegte dann das Auto, obwohl ich mich nicht wohl dabei fühlte. Nur Taxi wäre mir zu blöd, und der Bus mit den ganzen Haltestellen und nervenden anderen Fahrgäste schied auch gleich aus. Also fuhr ich in die Praxis. Dort angekommen musste ich feststellen das sie ganz gut besucht ist. Rund 45 Min. musste ich warten, dann kam ich an die Reihe. Die Nase war wieder zu geschwollen und es wurde abgesaugt. Es war schone ein komisches Gefühl das jemand in der Nase rum popelt und einem der Schleim abgesaugt wird. Ihr kam die eine Stelle etwas komisch vor, kam aber nicht weiter ran. Mit starkem Schmerzmittel und der bitte am Montag wieder zu kommen wurde ich nach Hause geschickt. Über Mittag hatte ich geschlafen, die Kopfschmerzen ließen sich aushalten dank der Tropfen. Am Nachmittag machte ich einen langen ausgiebigen Spaziergang. Am Abend bekam ich dann noch Fieber.
3. Tag nach der OP
Als ich am Morgen erwachte merkte ich gleich das etwas anders war. Ich konnte zum ersten mal wieder durch die Nase atmen. Die Verstopfung war gelöst. Die herrliche Frühlingsluft zu atmen war unbeschreiblich. Ich machte mich fertig. Nach dem Frühstück warteten wir alle die am Montag bei der Einweisung mit dabei waren auf unseren Arzt zur Bestätigung der Entlassung. Und dann kam er endlich. Zu erst ging er zu den kleinen Kindern die alle gespannt darauf warteten endlich gehen zu können. Dann war er bei mir und ich durfte auch endlich gehen, mit dem Hinweis wenn was sein sollte könne man am Samstag zur Not-Sprechstunde in die Praxis kommen. Ansonsten würde der Montag, lieber aber der Dienstag ausreichen in die Sprechstund zu kommen, ad am Montag nur eine Notbesetzung ist . Zu Hause angekommen ging es erstmal an den PC zur Entspannung. Den Tag verbrachte ich mit Lesen, CD hören und schlafen. Am Nachmittag stellten sich dann starke Kopfschmerzen dazu. Ich schluckte brav meine Schmerztablette die aber nicht wirklich geholfen hat.
2. Tag nach der OP
Was soll ich sagen, der Tag war gespickt mit lesen, CD hören und auf dem Flur spazieren gehen. Ich wartete sehnlichst auf die Ärztin die mich endlich von der Tamponade erlösen sollte. Das Essen und trinken klappte zwar so einigermaßen, aber ich wollte es endlich los sein. So gegen 11.30 kam sie endlich. Ich hatte doch etwas bammel vor dem entfernen. Ich hatte mich ja im Internet informiert und so einige Erfahrungsberichte gelesen. Die Meinungen waren aber sehr unterschiedlich. Von tut gar nicht weh bis es war die Hölle war alles dabei. Von einer hörte ich das man das Gefühl hat das das ganze Gehirn einem rausgezogen wird. Nun war es also soweit. Ich sollte den Kopf nach unten neigen, die Schale zum auffangen der Flüssigkeiten und durch den Mund atmen. Logisch, anderes ging ja nicht. Dann zog sie mit einem Ruck die Tamponaden heraus. Ich hatte kaum etwas gespürt. Also völlig harmlose Aktion in meinen Augen. Das Blut floß in Strömen, so kam es mir vor. Und dann hörte es auch schon auf. Nur mit dem Atmen war es leider noch nicht so weit. Das geronnene Blut verstopfte noch die Nase. Schnauben durfte ich noch nicht. Also tupfte ich immer wieder die Nase. Am Nachmittag besuchte mich meine kleine Nichte von 9 Monaten mit ihrer Mama. Wir sind spazieren gegangen. Der Pfleger bot mir so eine Mullbinde an die vor die Nase gesetzt wird und hinter dem Kopf festgebunden wird. Sah unmöglich aus, war aber einfacher da die Hände frei waren und ich nicht immer die Nase frei tupfen musste. Durch das Mullpaket und das Pflegeöl welches ich alle 2 Stunden in die Nase sprühen sollte, wurde die Nase etwas freier. Zur Nacht ließ ich mir nochmal Schmerzmittel geben, ad ich den ganzen Nachmittag schon Kopfschmerzen hatte.
Der 1.Tag nach der OP
Ich war wach ab ca. 6 Uhr. Ich suchte meine Latschen und stellte sie mir zurecht. Ich setzte mich auf. Der Kreislauf war in Ordnung. Ich stand vorsichtig auf und ging ins Bad. Der erste Blick in den Spiegel. Die Nase war mehrfach zugeklebt und dick geschwollen. Ich habe mich gewaschen und die Zähne geputzt. Dann ging ich zurück ins Bett. Mein Zimmerkollege mit der Mandeloperation ging um 12 Uhr zum OP und kam um 12.45 wieder. Er klagte über starke schmerzen. Der andere Zimmerkollege der die gleiche OP wie ich haben sollte, kam erst um 16 Uhr in den OP. Um 17.30 kam die Ärztin um nach Ihren Patienten zu schauen. Es war alles soweit in Ordnung. Der Nachbar mit der Mandel OP wurde geraten Eis zu lutschen. Er ließ sich von seiner Familie mit Eis versorgen. Sämtliche Sorten in großen Bechern wurden ihm mitgebracht. Und jeder ließ den Rest in den Stationseisschrank bringen. Ich denke mal der war kurz vor der Überfüllung.
Ihm bekam das viele Eis natürlich nicht. Ihm war schlecht und er hatte starke Schmerzen durch die verschiedenen Früchte.Aber auch den Tag haben wir überstanden.
Am OP Tag
Morgens um 8 machte ich mich auf Anraten des Personals schon fertig da es vorkommen könnte das es früher und schneller dazu kommen könnte das ich abgeholt werde. So lag ich da und versuchte zu lesen, brachte aber nichts vor Aufregung. Beide Zimmernachbarn wurden am Dienstag entlassen. Gegen 10 Uhr kam die Schwester und gab mir die Beruhigungstablette. Ich durfte ein Schluck Wasser dazu trinken. Dann lag ich auf der Trage und wartete. Um 10.20 etwa wurde ich abgeholt und es ging zum OP in den Keller. Dort wurde mir der Blutdruck gemessen und der Zugang gelegt. Er wurde überprüft ob er richtig liegt und sich keine Beule bildet. Der Zugang war in Ordnung und ich kam auf den OP Tisch. Dort habe ich noch mitbekommen wie überlegt wurde ob der Zugang nicht an anderer Stelle gelegt werden soll. Die Antwort bekam ich nicht mehr mit. Ich kam wieder zu mir, da wurden mir die tränenden Augen abgewischt. „Schön durch den Mund atmen, durch die Nase geht nicht mehr“ wurde mir gesagt. Klar soviel habe ich auch schon mitbekommen. „hier mal bitte drücken“ sagte die Schwester, nur wo und was war mir nicht klar. Sie hatten den 1.Zugang gezogen, nachdem sie mir einen neuen ca. 5 cm über dem alten gelegt hatten. Ich wurde abgeholt. Die Fahrt im Fahrstuhl bekam ich nur nebenbei mit. Ich war zu müde um die Augen offen zu halten. Ich kam in mein Zimmer gegen 13 Uhr und musste auf mein Bett umsteigen. Mir wurde Stilles Wasser gereicht. Ich soll viel in kleinen Schlucken trinken. Ein Kühlpad wurde mir in den Nacken gelegt. Ich bat den Pfleger um meinen Schrankschlüssel und aus dem Schrank um mein Handy und den CD Player. Ich schlief meinen Rausch aus.
Frau Dr. Bochning kam vorbei und eröffnete mir das es sehr viel Arbeit war und die Tamponade bis Donnerstag drin bleiben muß. Bei Schmerzen soll ich mich melden, mit Schmerzmitteln sind sie nicht geizig.
Später kamen die Neuzugänge. Ein ca. 50 jähriger und ein etwa 20 jähriger Türke.Ich schrieb mit Mühe die SMS das ich es überstanden habe. Ich schlief viel an diesem Tag. Um 14:30 wurde Kaffee und Tee mit Gebäck ausgeteilt. Den Tee genoß ich, die Kekse packte ich weg. Essen wollte ich noch nicht.Um 18:30 gab es dann Abendbrot. Ich bekam 3 Scheiben Weißbrot, Wurst und Käse und ein Glas undefinierbaren Inhaltes. Ich schmeckte nichts, fragte aber auch nicht was es ist. Es war sehr anstrengend zu essen. Ich legte mich wieder hin und döste vor mich hin. Gegen 19:45 kam Pfleger Peter und fragte das übliche Abendritual. Ich wollte etwas gegen die aufkommenden Kopfschmerzen haben. Ich bekam Tropfen und eine Tablette. Um 20:30 schlief ich ein. Gegen 22:30 wurde ich wach als die Nachtschwester hereinschaute. Sie goß mein Wasserglas voll und stellte noch eine zusätzliche 2.Flasche Wasser auf den Nachttisch und holte mir noch ein Kühlpack für den Nacken. Ich schlief schnell wieder ein wurde aber später wieder wach weil der ältere Herr den Forst absägte. Irgendwie döste ich aber immer wieder ein.
|
Kostenloses Blog bei Beeplog.de
Die auf Weblogs sichtbaren Daten und Inhalte stammen von
Privatpersonen. Beepworld ist hierfür nicht verantwortlich.
|