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Schon wieder gewonnen
Ich sollte vielleicht wirklich mal Lotto spielen. Aus Spaß hatte ich beim Grips Theater mitgespielt um eine Freikarte für das Stück Linie 2 zu gewinnen. Ich hätte nicht damit gerechnet das ich Glück habe doch heute kam die Mail das ich am Montag dabei sein darf. Ich freue mich darauf. Leider gab es nur eine Karte zu gewinnen, sonst hätte ich hier die andere Karte verlost.
Versetzung
Ich hatte mein Gespräch mit der Bezirksleitung. Da sie zu beschäftigt ist, fuhr ich also zu Ihr. Schön daran war das die Filiale auf dem Weg zur Arbeit lag und mir die Gesprächszeit und auch die Wegezeit als Arbeitszeit angerechnet wurde. Ich kann nicht in der Filiale bleiben wo ich jetzt gerade bin. Ich kann in meine alte Filiale zurück mit meiner vollen Stundenzahl oder ich gehe in eine Filiale bei mir um die Ecke mit zwei Stunden weniger. Weniger Arbeiten, bringt auch weniger Geld, hat aber auch den Vorteil ich verbrauche keine Fahrtkosten und habe einen wirklich kurzen Weg zur Arbeit. Mit dem Rad brauche ich 5 Minuten und selbst wenn es regnet und ich nicht mit dem Rad fahre, kann ich hinlaufen. Ich bat mir um Bedenkzeit und wollte nicht gleich zusagen. Ich besprach es noch mit dem Betriebsrat, ob ich so handeln kann, oder ob daran dann ein anderer Haken gebunden ist. Sie gab grünes Licht und ich sagte dann zu. Nach der Arbeit fuhr ich dann zur Filiale und stellte mich vor. Die Marktleitung war erfreut und ich bekomme die Getränkeabteilung. Ich werde freie Hand haben, was das Sortiment betrifft und die Bestellungen machen. Nächste Woche fange ich dann dort an und übernehme dann gleich in der Abteilung die Kasse. Ich bin gespannt und hoffe das sich meine Anspannung bis dahin aufgelöst hat. Letzte Nacht war wieder schlimm, obwohl ich müde war, konnte ich nicht einschlafen, deswegen hatte ich auch nur gute vier Stunden geschlafen, was mir eindeutig zu wenig ist.
Frechheit
Ich schaute mir heute die mir angebotene Ersatzwohnung an. Ich wollte zwar mit S. gehen um mir nicht alleine die Wohnung anzuschauen, aber ich nahm die Kamera mit um Fotos zu machen. Ich bekam den Schlüsselbund mit vielen Schlüsseln, die Wohnung genannt und begab mich allein dort hin. Ich schloß auf und war über den großen geräumigen Flur mit viel Stauraum erfreut. Die Küche besteht nur aus einem Herd, alles andere muß ich mir dann wohl selber kaufen, aber ist auch kein Problem, denn die einfachen Küchen kosten nicht die Welt. Das Wohnzimmer großzügig, der Blick geht auf die stark befahrene Straße hinter dem Haus, das könnte sehr laut werden. Badezimmer auch schön groß und mit Waschmaschinenanschluß, zwar auf der anderen Seite, aber es wäre möglich den Schlauch an der Badewanne lang zu legen. Der Blick ins Schlafzimmer ließ mich dann erstarren. Ein großflächiger Schimmelfleck. Als ich dann beim Vermieter den Schlüssel wieder abgab und ich ihn nach dem Schimmelfleck fragte, sagte er die Miete ist deswegen so günstig weil ja noch viel gemacht werden muß. Ich sagte in eine Schimmelwohnung werde ich nicht einziehen und er sagte nur, das er keine andere Wohnung anbieten könne. Normalerweise müsste man damit an die Zeitung gehen, das einem eine Schimmelwohnung angeboten wird. Einfach unglaublich.
Streß
Immer wieder komme ich in Situationen wo ich mich bremsen muß, nicht in den Streß zu verfallen. So auch heute wieder. Der Leergutautomat wollte mal wieder nicht funktionieren und die Ware kam wieder mal sehr spät. Ich durfte per Hand das Leergut annehmen, was verdammt viel Spass macht, morgens in diese versifften nassen Taschen die Bierflaschen heraus zu holen. Und keiner weiß bescheid wie der Automat eventuell zum laufen gebracht werden könnte. Ich möchte mich nicht mehr mit in den Vordergrund stellen und probieren und testen wie ich den Automaten zum laufen bringen könnte. Manchmal stelle ich mich dumm und sag ich weiß nicht wie etwas funktioniert. Denn ich habe viel gemacht weil ich über vieles bescheid wusste. So etwas kann von Vorteil sein, hat aber auch Nachteile, denn je mehr man kann um so mehr muß man machen. Nun fange ich neu an und stelle mich nicht in den Vordergrund. Und am Mittwoch brauche ich dann mal bitte eure Daumen. Die Bezirksleiterin kommt vorbei und dann werde ich erfahren was mit mir nächste Woche dann passiert. Ob ich dort bleibe, welches Aufgabengebiet erwartet mich dann, bisher bin ich ja nur nebenher gelaufen und habe überall mit geholfen.
Schnipsel
* Bescheid und Geld endlich bekommen, hatte ja seit der Wiedereingliederung darauf gewartet und nun ging alles glücklicherweise ganz schnell. Fehler haben sich auch eingestellt. Im Bescheid bekomme ich Geld ab dem 9. Juni, die Wiedereingliederung begann am 21.Juni und solange bekam ich Geld von der Krankenkasse, die ja auch einen Fehler hatte und mir Geld bis zum 29. Juni bezahlte. Dieses sollte dann eigentlich gleich verrechnet werden, geschah aber leider nicht, also wieder Telefonieren.
* Auto bekam keinen TÜV. Ich war der dritte hintereinander der die Plakette nicht erhalten hat. Ein kaum zu erkennender Bruch an der Feder der Hinterachse. Nun Ersatzteil kaufen und Kontakt herstellen damit ich schnell die Plakette bekomme.
* Ölwechsel stand auch noch aus, den ich dann gleich anschließend machen ließ. Leichter Ölaustritt der noch nicht dramatisch ist am Simmerring. Das werde ich im Auge behalten und dann ebenfalls machen lassen müssen.
Falsch Verbunden?
Ich dachte ich bin falsch verbunden als ich die Verwaltung anrief. Sie war so freundlich und zuvorkommend mir gegenüber. Es ist wirklich schwer dem Mieter über mir loszuwerden. Die Miete wird pünktlich bezahlt und die Wasserschäden müssten ihm nachgewiesen werden. Aber da er immer gute Ausreden parat hat, ist es wohl nicht so leicht. Verstehe ich nicht wirklich, da meine Decken und Wände etwas anderes beweisen. Und das bei ihm immer der Abfluß verstopft ist und er es schafft wieder frei zu bekommen ohne den Hauswart einzuschalten, ist schon komisch. Nun bieten sie mir eine Ersatzwohnung an, die wohl sehr Renovierungsbedürftig ist, und so würden sie mir mit der Miete entgegenkommen. Die Wohnung ist doppelt so groß und hat zwei Zimmer. Und dafür zahle ich dann nur 40 Euro mehr Miete wie jetzt. Nun werde ich mich mal erkundigen wie lange mir die niedrige Miete zugesichert wird und dann sehen wie die Wohnung aussieht. Schön wäre es das der Umzug so zu bewältigen wäre, es sind keine 300 Meter weiter auf der anderen Straßenseite. Drückt die Daumen bitte.
Testkauf
Es gibt Testkäufer bei uns, wie sicherlich auch in anderen Unternehmen, um die Aufmerksamkeit der Kassenkräfte zu testen. Und diesen Testkauf musste ich nun ausgerechnet haben als ich die Kollegin zur Pause abgelöst hatte. Mit Glück hatte ich noch den Kaffee im Einkaufswagen entdeckt, zwar spät aber ich sah ihn noch. Das unter dem Kaffee nicht noch etwas versteckt war, finde ich gut, das hätte auch noch sein können das unter dem Kaffee etwas versteckt ist.
Im ganzen ist der Test natürlich nicht so gut ausgefallen, denn der Kaffee der noch im Wagen war, war eine andere teurere Sorte. Die Dose Ananas die auf dem Band standzog ich rüber und dachte die anderen Dosen im Wagen sind die gleichen, war es aber natürlich nicht, es waren Pfirsiche die etwas teurer waren.
Mir zugute kommt natürlich das ich noch in der Eingliederung bin und noch keine Kassenschulung hatte. Was natürlich nur eine Ausrede ist, denn das wurde uns ja schon immer beigebracht das wir genau schauen sollen, ob alles aus dem Wagen auf dem Band steht und wenn nicht dann darum bitten es anzuheben.
Zwei weitere Fehler kommen auch noch dazu. Ich bot dem Kunden nicht an, das er sich Geld abheben kann, wenn er mit Karte zahlt und ich gab nicht unsere Treuepunkte heraus.
Pluspunkte waren freundliche Begrüßung und Verabschiedung, Ordentliche und saubere Dienstkleidung und das Namensschild.
Nun bin ich gespannt ob es sich nicht doch negativ auswirkt. Nächste Woche will sich die Bezirksleiterin mit mir Unterhalten wie es denn nun weitergeht, nach der Zeit der Wiedereingliederung.
Wasserflecken und Beleidigungen
Ach ist das herrlich. Letzte Woche hatte ich erneut im Badezimmer Wasserflecken die sich bedrohlich zu Tropfen bildeten, aber dann doch nicht fielen. Ich meldete es der Verwaltung, aber ich bekam keine Antwort. Heute Vormittag beim Saubermachen entdeckte ich im Bad an einer anderen Ecke erneut einen Wasserfleck der auch im bisher verschonten Flur deutlich Sichbar war. Bei der Verwaltung ging natürlich keiner ans Telefon, hatte aber keine Zeit mehr noch öfter zu probieren, da ich zur Arbeit musste.
Als ich am Abend nach Hause kam, sprach ich gerade noch mit zwei anderen Nachbarn, als mein Nachbar von oben nach Hause kam. Ich fragte ihn freundlich was mit dem erneuten Wasserschaden wäre. Er antwortete mir: "Ruf doch die Polizei du Arschloch". Auf meine errneute Anfrage was mit dem aktuellen Wasserschaden im Flur und Bad heute ist, sagte er:
"Halt die Fresse du Flachwichser".
Ich blieb erstaunlicher weise ruhig, nur innerlich war ich aufgewühlt. Ich rief dann von oben gleich die Polizei an. Da es ja kein Notfall ist rief ich direkt den Abschnitt an, man muß ja nicht den Notruf damit blockieren. Die Polizei kam dann auch bald. Ich wartete unten auf die Beamten. Sie gaben mir den Tipp die Miete zu senken, was ich ja schon mache. Der eine Beamte meinte als er die ganzen Graffiti im Treppenhaus sah, das man hier nicht die Miete senken sondern wegen der Kunstwerke freiwillig mehr zahlen müsste. Als sie den Fahrstuhl sahen, hab ich mich geschämt dafür.
Auch wenn ich weiß das die Anzeige wegen Beleidigung eingestellt wird, ich werde dies immer wieder machen, damit vielleicht doch endlich mal was passiert.
Aua
Durch meine Faulheit mir etwas mehr Platz zu verschaffen, stellte ich eine große Glasschale auf die Ecke am Küchenschrank. Und dann rutschte sie weg und fiel mir auf den linken Fuß, genauer auf zwei Zehen. Schön wenn der Schmerz nachlässt. Der eine Zeh ist geschwollen und der andere hat eine schöne dicke Blutblase. Mal sehen wie es morgen früh aussieht und was die Schmerzen sagen, er wandert allmählich nach oben. Und dann hoffe ich auf meine Vernunft das mir meine Gesundheit vor geht und ich nicht den Helden spiele der immer da ist.
Freitag der 13.
fing toll an. Durch die Nachrichten ließ ich mich zurückhalten mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Grund war die Unwetterwarnung mit heftigen Regen und Gewitter. Wenn wir morgens den Laden öffnen strömen gleich viele Kunden herein, vor allem mit Leergut. Schön ist es allerdings wenn dann der Automat streikt. Die eine Kollegin vermutete Dreck und reinigte ihn. Es war aber erfolglos, ich wollte mich nicht einmischen, hatten wir doch auch viele Probleme die wir zu lösen hatten. Nach einiger Zeit mischte ich mich aber doch ein, denn man kam nicht mehr dazu die Ware auszupacken. Der Automat zeigte auch einen Fehler an, den ich aber nicht zuordnen konnte, da es ein anderes Modell ist. Wir starteten ihn neu, aber es brachte keinen Erfolg. Auf die Idee mal anzurufen kam keiner. Die eine wusste nicht einmal wo sie anrufen soll und was sie machen muß. Ich nahm dann das Telefon und rief die Hotline des Automaten an. Besser gesagt ich versuchte anzurufen. Es war immer besetzt. Ich packte weiter aus und versuchte zwischendrin mal wieder anzurufen, immer mit dem gleichen Ergebnis das ich keinen erreichte. Später als dann die zweite Kasse kam, versuchte die andere Kollegin nochmal den Automaten von hinten zu reinigen, auch ohne Erfolg. Als sie an mir vorbeilief sagte ich sie solle doch nochmal die Wahlwiederholung drücken am Telefon. Als ich wieder mal zu der Kollegin schaute, Telefonierte sie eifrig und stand am Automaten, der dann auch Funktionierte. Ich bin froh über die Möglichkeiten, das die Hotline sich in die Automaten einwählen können und viele Fehler Online beheben können.
Ich bin übrigens ganz umsonst mit dem Auto gefahren, denn es war bis zum Mittag trocken. Erst am Abend regnete es etwas.
Wenn ich mir was vornehme
dann klappt es meistens nicht wie ich es mir denke. An meinem freien Tag hatte ich schon morgens einen Termin. Ich überlegte mir dann gleich mal beim Augenarzt vorbei zu schauen und die Augen mal Checken zu lassen. Als Brillenträger sollte man ja eigentlich regelmässig zur Kontrolle gehen und ich war jetzt schon lange nicht mehr da. Als ich dann vor der Tür stand, strahlte mich ein Zettel an. der mir erklärte das die Praxis im Urlaub ist und ich ab Ende August wieder kommen darf. Dafür habe ich dann mal gleich einen Termin beim HNO gemacht. Da der Hörtest im letzten Jahr nicht zur Zufriedenheit ausgefallen ist, sollte ich dieses Jahr noch einmal zur Kontrolle. Mal sehen ob es sich verschlechtert hat oder wenigstens gleich geblieben ist. Nächste Woche weiß ich dann mehr.
Auto II
Gestern war ich nun bei dem Bekannten von S. und ich dachte schon das wir nochmals einen Termin aus machen müssen, doch es war alles nach etwas über drei Stunden erledigt. An manchen Aufgaben werkelte er recht lange bis es so klappte wie es sollte.
Auto
Auch wenn ich kaum das Auto benutzte im letzten Jahr, ist so einiges daran zu machen. Zum Glück kennt S. jemanden, der in seiner Freizeit gerne an Autos bastelt. Er schaute sich den Wagen vor kurzem an und sagte was alles gemacht werden muß um den Wagen durch den TÜV zu bekommen. Erst war das heiße Wetter mein Hinderungsgrund die Sachen zu besorgen, doch endlich raffte ich mich auf und fuhr mit S. die Sachen kaufen. Nachdem ein Teil erst noch bestellt werden musste, rief ich auch gleich den Bekannten von S. an um einen Termin aus zu machen. Für die Teile habe ich knapp 160 Euro bezahlt, dann bekommt der Bekannte natürlich auch noch etwas, es ist aber weit aus günstiger als in der Werkstatt. Und dann werde ich den Wagen durch den TÜV jagen, damit ich es hinter mir habe.
Also bitte Daumen drücken das die nicht noch was anderes finden.
Mein Auto ist übrigens dieses Jahr elf geworden.
Warten auf Geld
Nach mehreren Nachfragen habe ich jetzt endlich Post von der Rentenversicherung bekommen, mit Anträgen die ich nochmals vom Arzt und dann von der Firma ausfüllen lassen muß, bevor ich mein Geld bekomme. Seit mehr als sechs Wochen warte ich und nun dauert es nochmals eine Woche bis ich die erforderlichen Stempel und Unterschriften zusammen habe. Und dann muß es auch noch bei der Rentenversicherung bearbeitet werden. Ein Unding das man so hängen gelassen wird. Wie man seine ganzen Rechnungen bezahlt und leben soll, das Interessiert dort keinen.
Ich kann von Glück reden das ich noch eine kleine Rücklage habe, wo ich im Notfall zugreife.
Warum
geht es mir immer noch nicht besser? Zu den Schmerzen in der Brust und das Engegefühl kommt seit ein paar Tagen Übelkeit hinzu.
Auf Arbeit passiert es immer wieder das es der Kollegin nicht gefällt wie ich etwas aufbaue. Bei manchen möchte sie es voll gebaut haben, bei anderem ist es falsch wenn es voll ist.
Auch zweifle ich manchmal an mir selbst, ob ich wirklich den Fehler gemacht habe oder ob sie mir was anhängen will.
Ich kann einfach nicht mehr und habe an der Arbeit einfach keinen Spaß und Freude mehr. Und die Arbeit war mein ein und alles, ohne dem ich nicht konnte.
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