Versetzung
Ich hatte mein Gespräch mit der Bezirksleitung. Da sie zu beschäftigt ist, fuhr ich also zu Ihr. Schön daran war das die Filiale auf dem Weg zur Arbeit lag und mir die Gesprächszeit und auch die Wegezeit als Arbeitszeit angerechnet wurde. Ich kann nicht in der Filiale bleiben wo ich jetzt gerade bin. Ich kann in meine alte Filiale zurück mit meiner vollen Stundenzahl oder ich gehe in eine Filiale bei mir um die Ecke mit zwei Stunden weniger. Weniger Arbeiten, bringt auch weniger Geld, hat aber auch den Vorteil ich verbrauche keine Fahrtkosten und habe einen wirklich kurzen Weg zur Arbeit. Mit dem Rad brauche ich 5 Minuten und selbst wenn es regnet und ich nicht mit dem Rad fahre, kann ich hinlaufen. Ich bat mir um Bedenkzeit und wollte nicht gleich zusagen. Ich besprach es noch mit dem Betriebsrat, ob ich so handeln kann, oder ob daran dann ein anderer Haken gebunden ist. Sie gab grünes Licht und ich sagte dann zu. Nach der Arbeit fuhr ich dann zur Filiale und stellte mich vor. Die Marktleitung war erfreut und ich bekomme die Getränkeabteilung. Ich werde freie Hand haben, was das Sortiment betrifft und die Bestellungen machen. Nächste Woche fange ich dann dort an und übernehme dann gleich in der Abteilung die Kasse. Ich bin gespannt und hoffe das sich meine Anspannung bis dahin aufgelöst hat. Letzte Nacht war wieder schlimm, obwohl ich müde war, konnte ich nicht einschlafen, deswegen hatte ich auch nur gute vier Stunden geschlafen, was mir eindeutig zu wenig ist.