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Post der Krankenkasse
Im Briefkasten ein großer Umschlag der Krankenkasse. Ich habe einen Antrag zur Rehabilation auszufüllen. Das was mir S. schon sagte, ich solle doch meinen Arzt mal darauf ansprechen, hat sich nun erledigt. Nun habe ich 10 Wochen Zeit diesen Antrag auszufüllen ansonsten wird mir das Krankengeld gestrichen. Den einen Teil fülle ich mit S. demnächst aus, Papierkram ist nicht meine Welt und ich hole mir da gerne Hilfe . Den ärztlichen Teil kann ich erst Ende August ausfüllen lassen. Vorher würde es nichts bringen, mein Arzt ist im Urlaub. Es könnte sicher auch die Vertretung den Antrag ausfüllen, aber auf die eine Woche kommt es ja nicht an. Und dann werden wir sehen was kommt und wohin es geht. Und dann mache ich mir schon Gedanken was mich erwartet, Reisen ist nicht meine Welt, obwohl ich es mir schon manchmal wünsche, habe aber Angst vor neuen unbekannten Dingen.
Zerschlagen
Die Idee und das Angebot von S. war, das sie mit der kleinen in den Urlaub wollte. Da sie für sich und die kleine fast genausoviel zahlen würde wie wenn noch eine Person mehr mitkommt, wollte sie mit Ihrer Mutter fahren oder aber mit mir falls es mit Ihrer Mutter nicht klappt. Mit Ihrer Mutter klappte es durch mehrere Gründe nicht. Ihre Mutter hätte auch die Reise ersteinmal bezahlt. Doch da die Mutter nicht mitfährt, fehlt S. das Geld und sie möchte ihre Mutter nicht bitten. Auch mein Angebot das ich ersteinmal das Geld vorstrecke lehnte sie ab. Ich bin ja nicht so der Typ für Urlaub. Alleine in einer mir unbekannten Gegend. Aber mit S. wäre es mir bestimmt gut bekommen.
Am See
Temperaturen um 30 Grad sind selten bisher in diesem Sommer. Die kleine ist wie so viele Kinder eine Wasserratte. Auf dem Spielplatz gibt es auch eine Wasserrinne mit ständig frischem Wasserzulauf. Das es eiskalt ist stört sie gar nicht, auch unter den Rasensprenger stellt sie sich. Also gingen wir heute an den See. Planschen und Buddeln war nur unterbrochen von einer Zwangspause zum Aufwärmen und etwas trinken. Der Mama war das Wasser zu kalt, der großen Schwester auch, doch ich fand die Temperatur angenehm. Und somit spielten wir im Wasser bis die Mama natürlich viel zu früh zum aufbruch rief. Die nächsten Tage wird es ja wieder kühler, doch wenn man dem Wetterbericht mal glauben könnte, soll es ab mitte der Woche wieder wärmer werden.
Viele Gedanken - kein Plan
Es gibt so einiges zu schreiben, doch irgendwie fällt es nicht leicht zu schreiben über die gesundheitlichen Probleme, trotz des anonymen Internet. Die letzte noch ausstehende Untersuchung, wo der Termin schon im April gemacht wurde, brachte keine Ergebnisse. Das Herz ist in Ordnung, somit sind die auftretenden Beschwerden psychisch. Ich befinde mich immer noch in Behandlung, werde auch an weitere Ärzte überwiesen, wo aber lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen. Der Termin ist jetzt nur noch zwei Wochen entfernt. Trotzdem wollte mein Arzt schon mal eine Behandlung beginnen. Es hilft mir bis jetzt nicht wirklich.
Auf der anderen Seite überlege ich über einen Arbeitswechsel nach. Nicht nur wie erst überlegt einen Wechsel zu einer anderen Filiale. Es ist schwer. Ich habe den Beruf erlernt, es gab schon viele Hindernisse zu bewältigen die ich immer geschafft habe. Aber wenn ich jetzt an die Arbeit denke, wird mir schlecht. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet das es mal soweit kommt.
Was mir durch mein Tief etwas hilft, ist S. mit meiner Nichte. Wir sind häufig Nachmittags auf dem Spielplatz. Danach möchte die kleine das ich noch mit zu ihr komme. Wir spielen dann noch etwas und ich soll sie dann ins Bett bringen. In diesen Momenten kann ich komplett abschalten und alle Probleme gibt es nicht mehr. Dann sitze ich aber später bei mir und ich bekomme wieder Schmerzen in der Brust, Atembeschwerden und innere Unruhe. Ein Angebot von S. freute mich zu erst, doch habe ich so einige Bedenken, mehr dazu wenn es doch statt findet.Und wenn es nicht klappt werde ich trotzdem berichten um was es ging.
Nun ist es doch mehr geworden wie ich eigentlich wollte, doch es befreit mich etwas, wenn ich so einiges von mir schreiben kann.
Keine Besserung
Der Fahrradsturz ist verheilt. Ich hatte zwischenzeitlich starke Schmerzen wo noch nicht einmal die Medikamente halfen.Doch die anderen Beschwerden von der Arbeit sind immer noch vorhanden. Bin immer noch in Ärztlicher Behandlung und hoffe das es sich bald bessert.
Die Radtouren fange ich langsam wieder an. Nach dem Mord im Spandauer Forst ist man doch etwas beunruhigt. Als ich zum erstenmal davon gehört habe wusste ich gleich das es auf einer meiner Routen passiert ist. Und hätte ich nicht die Rippenprellung gehabt, wäre ich dort eine halbe Stunde nach der Tat vorbeigekommen. Ich grübelte natürlich ob mir der Täter begegnet sein könnte. Ich bin ja täglich dort vorbeigekommen. Ich hoffe das der Täter gefasst wird.
Warten
Die Schmerzen waren mehr oder weniger auszuhalten und ich verzichtete darauf ins Krankenhaus zu gehen. Ich besorgte mir noch mal was zum einreiben und Schmerzmittel, was aber nicht wirklich geholfen hat. Das Coolpack war mein ständiger Begleiter. Es waren immer noch keine Auffälligkeiten zu sehen. Am Sonntag stieg der Schmerz vom Unterarm nach oben bis zur Schulter. Es war eine Schwellung zu sehen und die Stelle war sehr warm. Trotzdem bin ich nicht ins Krankenhaus gefahren. Mein erstes Ziel war mein Hausarzt da ich dort heute Nachmittag sowieso einen Termin hätte. Und weil die Schmerzen stärker geworden sind, fuhr ich nicht mit dem Auto sondern mit den Öffentlichen. Nach einer Stunde verließ ich die Praxis mit einer Überweisung zum Unfallchirurgen. Dort angekommen freute ich mich das nur eine weitere Person im Wartezimmer saß. Zur Sicherheit wollte er mich Röntgen, nur Pech für mich das heute das Röntgengerät in der Praxis Defekt ist. Also ging ich 45 Minuten später mit einer Überweisung einige Häuser weiter zum Röntgen. Dort angekommen wurde ich gemustert, nach meinem Gewicht gefragt um dann bei der Kollegin nach zufragen ob ich geröngt werden kann. Ich weiß das ich einige Kilo zu viel habe, aber es gibt weitaus dickere. Mir wurde gesagt das man es versuche aber nicht weiß ob es klappt. Was passiert mit den ganz Dicken? Werden die alle abgewiesen? Nach einer Stunde wurden dann die Aufnahmen gemacht und nach nochmaliger Wartezeit bekam ich die Bilder mit dem Befund. Es wurde nichts auffälliges gefunden. Zurück zum Unfallarzt der sich noch den Oberarm per Ultraschall anschaute. Auch dort wurde nichts auffälliges festgestellt. Mit einem Rezept für ein stärkeres Schmerzmittel verließ ich dann die Praxis. Sollte es bis Freitag nicht besser sein, soll ich nochmal vorbeikommen.
Fahradsturz
Nach dem ich nun täglich etliche Kilometer fahre und bisher noch nichts passierte, kam es heute etwas heftiger. Aufgrund der Witterung ( hier in Berlin ständige Regenschauer und stürmisch) sind im Wald die Wege matschig und es liegen viele Ästchen und Blätter auf dem Weg. Ich befand mich schon auf dem Weg nach Hause, und als ich gerade in voller Fahrt war, und einen Gang wechseln wollte, sprang die Kette ab und ich verlor die Kontrolle. Ich schlitterte und lag unter dem Rad quer über den ganzen Weg. Ich rappelte mich wieder auf und erholte mich erstmal von dem Schreck. Leichte Schmerzen im Brustbereich machten sich bemerkbar. Ich setzte die Kette wieder ein und setzte langsam meine Fahrt fort. Nach einiger Zeit merkte ich das mir auch mehr und mehr der linke Arm wehtat und auch die Schmerzen beim Atmen wurden stärker. Zu Hause angekommen ging ich erstmal Duschen. Der Arm ist nicht blau oder dick und auch der Oberkörper zeigt keine auffälligkeiten. Es wird wohl hoffentlich nur eine Prellung sein, obwohl ich mich mehr schlecht als recht bewegen kann.
Unverständlich
Ich fahre ja momentan viel mit dem Fahrrad. Was mir immer wieder auffällt, ist das Hundehalter ihre Hunde nicht an die Seite nehmen oder kurz an der Leine halten. Immer wieder muß ich anhalten oder eine Vollbremsung einlegen weil mir der Hund vor das Rad läuft. Wenn ich auf dem reinen Fußweg fahren würde, dann könnte ich es noch verstehen, aber meist sind es die Waldwege oder hier bei mir um die Ecke eine kleine Seitenstraße die kaum befahren wird. Da kommt dann aber auch keine Entschuldigung oder sonstiges. Und wenn ich dann was sage, bekommt man zur Antwort das es ja nicht so schlimm wäre, ist ja ein Hund der die Gefahren nicht kennt. Ich warte auf den Tag das ich entweder vom Rad stürze bei der Vollbremsung oder ich aber einen Hund anfahre.
Kasper gefrühstückt
S. rief mich Mittags an, ihr ist ein Stück Zahn abgebrochen und ob ich auf die kleine aufpassen könnte. Aber sicher, habe ja Zeit. Die kleine hat seit längerer Zeit ein Tiermemory. Bisher schaute sie sich nur die Tiere darauf an. Als ich es ihr vor einigen Wochen erklären wollte, war sie nicht dafür zu begeistern. Heute wollte ich es noch mal probieren. Da das ganze Memory zu viel ist, hatte ich nur einige herausgesucht. Sie begriff schnell und mit nur wenig Hilfe fand sie ein Pärchen nach dem anderen und freute sich wie Bolle. Wir nannten auch jedesmal die aufgedeckten Tiere. Als ich ihr ein falsches Tier nannte statt des abgebildeten, lachte sie sich kaputt und an spielen war nicht mehr zu denken. Sie alberte danach nur noch rum und benannte alle Tiere absichtlich falsch. Es war herzlich dieses Kinderlachen und ich bedauerte das ich die Videokamera nicht da hatte. Wir gingen dann noch kurz auf den Spielplatz. Da S. noch etwas einkaufen wollte, gingen wir ins Zentrum und die kleine bekam noch ein Eis. Da ich noch meine Tasche oben hatte musste ich noch kurz mit hoch und sie freute sich. Ich wollte dann gleich wieder gehen, aber die kleine wollte mich nicht gehen lassen. Ich fragte ob sie mit mir mitkommen will, was sie auch gleich wollte, Mama sollte ihr die gerade ausgezogenen Schuhe wieder anziehen. Da ich aber mit Fahrrad da war konnte ich sie ja nicht mitnehmen. S. fragte mich noch nach dem Befinden und welche Erfolge schon zu verbuchen sind. Als ich dann anfing zu erzählen, sagte sie komm setz dich, lässt sich besser unterhalten. Nachdem ich ihr alles erzählt hatte, forderte die kleine mich auch nochmal. Und ich kann ja nicht nein sagen wenn die kleine was möchte. Wir spielten noch mehrmals das Memory welches sie immer gewonnen hat. 
Da es draussen immer ungemütlicher aussah und ich trocken nach Hause kommen wollte, musste ich mich dann verabschieden. Mich würde Interessieren ob sie wirklich mit mir mitkommen würde. Sie war zwar schonmal bei mir über Nacht, aber da war sie 10 Monate alt und es hatte trotz Bedenken von S. sehr gut geklappt. Mal sehen, wenn S. nächstes mal ins Kino gehen möchte, könnten wir es probieren, dann muß ich nicht dort sitzen und warten.
Die Kleine
Die größte Freude macht im Moment die kleine. Sie war die letzten Tage zwar noch etwas schlapp durch die Magen Darm Grippe und wenn die Mama da war, kam kein anderer an sie ran. Und Mittwoch wollte S. mit der großen Tochter ins Kino gehen und fragte ob ich auf die kleine aufpassen würde. Nichts lieber als das. Als sie die kleine Mittags darauf vorbereiten wollte das ich sie ins Bett bringe, blockte sie gleich ab und bestand auf Mama. Als ich sie dann später fragte ob ich ihr eine Geschichte vorlesen soll und ins Bett bringen soll, meinte sie noch nein. Als ich ihr dann vorgeschlagen habe ihr auch zwei Geschichten vor zu lesen, war sie dann doch überzeugt. Mama erlaubte ihr dann auch noch länger auf zu bleiben. Wir spielten und tobten noch etwas und ich merkte das sie immer müder wurde, trotzdem wollte sie noch keine Zähne putzen und sagte das sie nicht müde wäre. Trotzdem schaffte ich es ihr dann die Zähne zu putzen und nach dem Vorlesen ist sie sofort eingeschlafen. Sonst liegt sie noch immer lange wach und spielt im Bett, soviel dazu das sie nicht Müde ist. 
Anruf der Krankenkasse
Mein Telefon klingelte. An der Nummer sah ich das es die Krankenkasse ist. Sie stellte sich als meine Sachbearbeiterin vor und wollte sich mal erkundigen wie es mir geht. Ich erzählte ihr von dem weiteren Vorgehen des Arztes und ich erklärte ihr, das ich hoffe das es bald besser wird. Gleichzeitig bedankte ich mich für die schnelle Bearbeitung und Überweisung des Krankengeldes. Ich wurde auch schon vom Arzt gefragt ob ich einen Berufswechsel mir vorstellen könnte. Ich bin ja auch schon öfter ins Grübeln gekommen ob ich nicht etwas anderes machen sollte. Immer mit dem Ergebnis das wenn das Team stimmt auch die Arbeit wieder Spaß macht. Mir wurde auch gesagt je länger ich Krank bin und von der Arbeit weg bin, um so schlimmer wird der Einstieg. Aber sobald ich wieder gefestigt bin und ein Einstieg naht, werde ich zu sehen das ich mit dem Betriebsrat eine Versetzung erreichen kann.
Schreck am Abend
Um 21 Uhr klingelt mein Telefon. Ich gehe ran und die Leitung ist still. Das wiederholte sich noch einmal. Ich wollte mich gerade auf Fehlersuche begeben und mal den Telefonstecker ziehen, da meldete sich S. per Messenger. "Ich brauch dich mal. Mit der kleinen ins Krankenhaus". Ich schrieb schnell zurück, ich fahre sofort los, bis gleich. Da las ich noch ihre Meldung das die kleine hohes Fieber hat und sich mehrmals übergeben musste, ausserdem klagte sie über Nackenschmerzen. Ich zog mich schnell an und rannte zum Auto. Ein Glück das ich mit dem Auto schnell da sein kann. Je nach Ampelschaltung bin ich in ca. 8 Minuten da. Als ich ankam ist sie auch gerade aus dem Haus gekommen. Mein Bruder war auch gerade angekommen. Sie warnte mich noch vor das es passieren könnte das sie erbricht. Das ist ja das kleinste übel. Dann wird mein auto wenigstens mal einer Innnreinigung unterzogen 
Als wir wenige Minuten später im Krankenhaus ankamen waren wir froh das der Warteraum leer war. Trotzdem mussten wir noch eine ganze Weile warten. Kurz bevor sie aufgerufen wurde ist die kleine eingeschlafen. Sie machte mehr oder weniger gut mit. Ergebnis: "Nur" Magen Darm Grippe mit Fieber. Sollte es schlimmer werden wieder kommen. Nach 1 Stunde waren wir wieder zurück. Hoffen wir das es dabei bleibt. Ich werde in Alarmbereitschaft bleiben.
Radfahren
Ich fahre im Moment viel mit dem Fahrrad. Einkaufen, Arztbesuche werden nur mit dem Rad zurückgelegt. Desweiteren unternehme ich tägliche Radtouren durch den Spandauer Forst. Mein Auto steht ungenutzt auf dem Pakplatz. Gelegentlich wenn sperrige Sachen eingekauft werden müssen, wird es noch benutzt. Da ich mir vor 4 Wochen endlich einen vernünftigen Radcomputer gekauft hatte, habe ich auch die gefahrenen Kilometer. Das Auto hatte ich am 2. März vollgetankt und bin die erste Woche noch zur Arbeit gefahren. Danach hatte ich Wetterbedingt noch öfter das Auto benutzt. Die zurückgelegten Kilometer stehen bei rund 600 in den letzten 10 Wochen. In den letzten 4 Wochen bin ich gut 1200 km mit dem Rad unterwegs gewesen. Es macht mir den Kopf halbwegs frei wenn ich in der Natur unterwegs bin. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt das wenn ich wieder Arbeiten gehe und der Markt in der Nähe liegt, das Auto aufzugeben. Nur der Gedanke an schlechtes Wetter und Einkäufe von sperrigen Sachen lässt mich noch überlegen. Obwohl, bevor ich den Führerschein gemacht habe, hat es auch funktioniert.
Radtour
In unserem Lokalen Wochenblatt las ich von der Aktion, Brandenburg radelt an. Die Tour startete am Samstag um 12 Uhr auf unserem Marktplatz. Zuerst fuhren wir auf der von der Polizei gesperrten Strasse bis zum Mauerweg. An Kreuzungen und Überquerungen sicherte die Polizei uns den Weg. Da die Polizei aber nicht mit so einer großen Menge rechnete, baten sie zwischendurch uns zum warten und den Verkehr abfliessen zu lassen. Nach knapp zwei Stunden Fahrt machten wir Pause. Um 14:30 ging es dann endlich weiter. Die Pause tat mir nicht gut, die Beine fingen an zu schmerzen. Kurz vor unserem Ziel in Oranienburg warteten wir auf die langsameren Fahrer um gemeinsam einzufahren. Dort angekommen wurden wir freudig begrüsst. Geplante Ankunft war 15:30, angekommen sind wir ersten um 15:28. Gegen 16 Uhr machte ich mich dann auf den Rückweg. Ich sah keinen mit dem Rad zurück fahren, jedenfalls nicht auf der Strecke auf der wir gekommen sind, und so machte ich mir sorgen, ob ich auch den richtigen Weg nehme. Doch da überholte mich eine Familie die auch eine Karte dabei hatten. Ich folgte ihnen, denn es war die mir bekannte Strecke. Auf einmal hielten sie an. Ich konnte schlecht auch anhalten ohne auf zufallen. Gut ich hätte fragen können wegen der Wegstrecke. Ich fuhr weiter, aber als ich um weitere zwei Ecken war, hielt auch ich an um etwas zu trinken, in der Hoffnung das sie mich wieder überholen. Leider kamen sie nicht, also war ich auf mein Orientierungssinn angewiesen, welches mir manchmal einen Streich spielt. An der einen Ecke machte ich dann den Fehler falsch abzubiegen. Das ist mir aber erst später aufgefallen. Ich versuchte es mit meinem Navi. Bis er den Satelliten gefunden hat fuhr ich einfach in eine Richtung. Plötzlich sah ich ein Werbeschild. Dort hatten wir doch Pause gemacht. Von dort aus war es wieder leichter. Jetzt meldete sich auch mein Magen mal zu Wort. Ausser Frühstück hatte er nur Flüssigkeit bekommen. Mir war vorher auch nicht nach Essen zumute. Abkürzung durch den Spandauer Forst Richtung Heimat. Dieses erreichte ich nach 2 1/2 Stunden und 88 Kilometern auf dem Tacho. Es hat trotz allem Spass gemacht und es gab keine größeren Probleme. Es gab unterschiedliche Zahlen der Teilnehmer. Von 300 bis 800 war alles dabei. Meine Schätzung bei der Pause lag bei 500 - 600.
Kundenservice
Wir waren heute bei Dom*ne einkaufen. Mein Bruder hatte eine Lampe gesehen die er gerne haben würde. Um diese zu bekommen, brauchten wir einen Verkäufer, da nur ein Ausstellungsstück da stand. Er ging zu einem dieser Beratungstische und erwähnte seinen Wunsch. Ihm wurde gesagt das man den Verkäufer ausruft. Dieses geschah dann auch recht schnell. Eine weitere Kundin kam in die Abteilung und wollte auch etwas haben, wir sagten ihr das gleich jemand kommt. Nach etwa 5 Minuten Wartezeit ging mein Bruder nochmal hin und bat darum den Verkäufer nochmal auszurufen, könnte ja sein das er es nicht gehört hat. Ihm wurde der Wunsch verwehrt, damit das er bestimmt noch was zu tun hat. Nach weiteren 5 Minuten ging meine Mutter hin und bat um einen Verkäufer. Diesmal wurde auch ausgerufen, in der Vermutung das eine andere Kundin Hilfe haben wollte. Die andere Kundin ging mittlerweile wieder weg. Nach nochmaligen 5 Minuten Wartezeit wollte ich um einen Verkäufer bitten. doch am Beratungstisch war keiner mehr. Der wusste schon warum er sich nicht mehr dort aufhielt. Ich wollte gerade zu dem anderen Beratungstisch gehen auf der anderen Seite gehen, da kam dann endlich der Verkäufer angekrochen. Zum Vergleich, damit man sich das vorstellen kann, eine Schnecke würde ihn vielleicht überholen können. Es kam kein Wort von ihm, mein Bruder grüsste freundlich und sagte seinen Wunsch. Er notierte sich die Artikelnummer, schaute im PC nach und ging ins Lager und übergab dann Wortlos das Paket. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, aber einen Kunden sollte man grüßen und nicht über 15 Minuten warten lassen. Aber bei besagtem Geschäft gehe ich sowieso nicht gerne hin. Habe schon öfter schlechte Erfahrungen gehabt.
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