Die einzige Möglichkeit die ich gesehen habe um die erforderliche Arbeit durchführen zu können, bestand darin das ich einen Teil am Freitag abend, und den anderen Teil am Samstag abend wegziehe. Das wäre zwar für Montag früh sehr stressig geworden, aber wäre nicht zu ändern gewesen. Also machte ich mich als es nach 20 Uhr ruhiger wurde, daran die ersten zwei Schrägen wegzuräumen. Zusammengefegt und die Reinigungs Maschine geholt. Mehrmals drüber gegangen, die Schrägen wieder zurückgestellt. Da alles schneller ging wie erwartet, nahm ich mir dann gleich die anderen beiden vor. Mir lief zwar dann die Zeit davon und ich habe dann nicht mehr alles geschafft, was wir abends vorbereiten für den nächsten Tag, aber das ging nun mal vor.Meinem Kollegen noch schnell aufgeschrieben warum ich es nicht geschafft habe, damit er bescheid weiß. Nun muss noch an der Wand unter dem Regal gereinigt werden. Vielleicht schaffe ich es am Samstag. Wird zwar schwer, aber könnte klappen.
Da sagt mir die Kollegin Morgens beim Betreten des Marktes, das wir wieder mal die Schrägen im OG Bereich wegziehen sollen, damit die Reinigungs Kraft den Boden wischen kann. Wir sollen das in der nächsten Woche in Angriff nehmen. Toll, ich bin Früh alleine in der Abteilung, mein Kollege hat Zwischen. Das kann nicht klappen wenn Abends keiner da ist zum Vorbereiten.
Da kommt man zur Arbeit und sieht auf dem aktuellen Dienstplan eine Änderung. Beim genaueren Hinsehen, erkennt man, das die Änderung bei einem selber ist. Statt Zwischendienst soll ich vormittags in einer anderen Filiale aushelfen. Ist mir eigentlich ganz Recht so, aber kann man da nicht mal anrufen und fragen? Ich hatte mir eigentlich einen Arzttermin holen wollen, hatte es aber dann doch verschoben.
Ich wollte eigentlich noch schnell Einkaufen, bevor ich meine Nichte von der Kita abhole. Habe mich dann etwas in der Zeit vertan und hätte es nicht mehr geschafft, da ich ja auch nicht weiß, wie voll es im Laden ist. Also gehe ich mit ihr Einkaufen. Bis auf eine kleine Ausnahme hat es gut geklappt. Den Nachmittag damit verbracht mit ihr zu spielen oder ihr beim Spielen zuschauen. Zwischendurch etwas Obst gereicht und später das Abendbrot fertig gemacht. Etwas später wie bei der Mama ging es dann Problemlos ins Bett. Finde es schön das es so gut klappt.
Ich bin ja eine Teilzeit Kraft. 30 Stunden die Woche, normalerweise verteilt auf 5 Tage a´6 Stunden. Durch die Inventur hat die Chefin Überstunden beantragt, bei mir noch nichtmal danach gefragt, wurde einfach bestimmt. Heute durfte ich dann volle 10 Stunden ran. Und was mache ich mit der vielen Zeit im Markt wenn nichts mehr zum Nachpacken ist. Aufräumen, umbauen fällt weg, weil man ständig Platz machen muss, was ja selbstverständlich ist, das der Kunde sich ungestört die Ware aussuchen möchte.
Ich habe mir dann den Durchgangskühlraum vorgenommen zu putzen. Den hatte ich vor zwei Wochen schonmal gewischt. Man sieht das er gemacht wurde, aber die ganzen dunklen Stellen gehen bei diesem Fußbodenbelag nicht mehr richtig weg. Früher hatten wir in der Fleischerei einen starken Reiniger, der aber mittlerweile verboten wurde. Damit haben wir alles sauber bekommen.
Ich komme zum Zwischendienst und wünsche allen anwesenden im Raum einen Guten Morgen. Von der Chefin kam, wie sollte es anders sein, wieder einmal nichts. Stattdessen die Frage wer gestern in der Obst und Gemüse (OG) Abteilung war. Ja wer wohl, geht ja kein anderer rein, also muss ich es gewesen sein. Ich habe Bio Tomaten nicht gesehen die verschimmelt waren, das hätte ich sehen müssen und abends beim ausräumen den Kopfsalat vergessen rauszunehmen.Und mein Wunsch bezüglich des Dienstplans kann nicht berücksichtigt werden da der Plan schon fertig sei. Später, als die Chefin schon längst weg war und ich OG nachgepackt habe, eine Menge Tomaten aussortiert die Fleckig waren. Das hätte sie Morgens aber auch sehen müssen.
Auf einmal die Durchsage einer Kassenkraft das gesamte Personal bitte in den Kassenbereich. Unsere Aushilfskasse sah, wie drei junge Männer in den Laden kamen, die vor zwei Tagen schonmal drin waren und versuchten zu klauen. Aber da durch die Inventur zu viel Personal da war, brachen sie ihr vorhaben ab. Sie entnahmen eine größere Menge an Zigaretten und zwei verließen den Markt und einer ging in den Markt. Schnell wurde noch der Fleischer zu Hilfe gerufen. Da wir nicht wussten wo die Person ist, noch wie sie aussieht, bewachten wir den Eingang. Immer mit einem Auge auf die nicht besetzten Kassen, falls er über die Schranke springen sollte. Die Person stellte sich an die Kasse an. Eine Kollegin stellte sich dahinter. Er stellte den Karton auf das Band, ohne die anderen Sachen die sich darin befanden rauszunehmen. Wir beobachteten ihn aus allen Ecken. Die Kollegin zog Schachtel um Schachtel aus dem Karton und dann über den Scanner. Er machte auch keine Anstalten die Zigaretten in die gekauften Tüten zu verstauen. Er bekam die zu zahlende Summe genannt. Er griff in seine Tasche und zog eine EC Karte hervor. Kaum war die Karte im Lesegerät schon drückte er herum. Doch bei uns wird meist mit Unterschrift bezahlt. Der Vorgang kam nicht zum Abschluß. Er ließ die Ware stehen und ging ruhig Richtung Ausgang. Ihm wurde noch das obligatorische Hausverbot ausgesprochen. Hätte es geklappt, dann wären knapp 300 Euro weg gewesen.
Warum kann mein Kollege bei der Bestellung nicht etwas mutiger sein zum Wochenende? Wir haben große Säcke Kartoffeln im Angebot, er Bestellt keine mehr nach. Das gerade die Wochenend Bestellung schwierig ist, kann jeder verstehen. Einerseits möchte man alles anbieten, andererseits soll die Ware verkauft sein um Montagsmit der Frischen Ware anzufangen. Aber wenn man Mittags um 12 kaum noch Ware hat, ist es schon traurig. Na gut, im Februar bin ich dran um es besser hinzubekommen, obwohl, wenn ich auf den Kalender schaue, sind es nur zwei Wochen, da die erste Woche nach Inventur mein Kollege noch Früh hat und ich Spät, und dann habe ich noch eine Woche Urlaub. Ich bekomme Magenschmerzen wenn ich nur an die Arbeit denke. Ich gehe nur noch Widerwillig hin und spul mein Programm ab.
Das Problem ist, wenn man sich so umhört, alle regen sich über die Chefin auf, aber passieren tut doch nichts. Und ich will auch nicht als Anführer antreten und Unternehmungen starten. Ich versuchte ja schonmal dagegen anzukommen, leider ohne Erfolg.
Die Schwägerin (S.) braucht jemanden um die kleine von der Kita abzuholen. Der Dienstplan für nächste Woche steht ja schon fest und ich kann nur bedingt helfen. Aber für die darauffolgende Woche kann ich ja noch einen Wunsch äussern. Denke ich, hoffe ich. Mal sehen.
Die Schwägerin hat diese Woche Schulung und ich habe die Ehre die kleine von der Kita abzuholen. Am Mittwoch rief sie mich und warnte mich vor, das eventuell die Kita anrufen könnte, die kleine ist stark Erkältet. Der Fall trat nicht ein. Am Donnerstag klingelte Früh um 7:15 mein Telefon. Die kleine ist nicht auf dem Posten, ob ich Zeit hätte, da sie eine Arbeit schreibt, wollte sie nur kurz hin um danach sofort wieder zurück zu kommen. Ich sagte ihr das sie ganz normal hingehen kann und ich auf die kleine schon aufpassen werde. Es ließ ihr aber keine Ruhe und sie kam Mittags schon wieder nach Hause. Für den Freitag vereinbarten wir, das sie zur Schulung geht und ich aufpasse. Mittags rief sie an und erkundigte sich ob alles klar sei. Natürlich war alles klar, die kleine war artig und brav. Viel zu schnell ging der Tag rum und S. kam von der Schulung und ich musste mich fertig machen, da ich Spätdienst hatte. Immer wieder gerne übernehme ich diese Aufgabe.
Da es hier in Berlin ja auch letztes Wochenende geschneit hatte, wollte meine Schwägerin (ich werde sie mal hier immer nur als S bezeichnen) und ich die kleine Nichte am letzten Montag von der Kita mit dem Schlitten abholen. Aber das war ein Reinfall, sie wollte laufen oder aber getragen werden, nur mit Mühe blieb sie mal kurzfristig auf dem Schlitten sitzen. Ansonsten fand sie den Schnee super. Heute waren wir auch wieder mit dem Papa unterwegs. Sie tobte fast zwei Stunden im Schnee. Das Wetter war aber heute auch herrlich, strahlend blauer Himmel und Sonne ohne Ende, nur sehr kalt war es.
So hier der Text den ich schonmal am Freitag geschrieben hatte. Als ich fast fertig war, kam ich auf eine falsche Taste und alles war weg.
Als am Donnerstag Abend schon sehr Zeitig die Ware für Freitag angeliefert wurde, wunderte ich mich das kein Obst und Gemüse (OG) dabei war. Ist nicht weiter schlimm, es kommt öfter vor das nur ein Teil kommt und dann später noch was nachgeliefert wird. Das Lager hat ja einen Schlüssel. Was mich nur beunruhigte war, das ich ein Übertragungsprotokoll gefunden hatte welches mir sagte das die OG Bestellung um 12:27 Uhr gesendet wurde. Wir haben feste Zeiten bis wann die bestimmten Abteilungen gesendet haben müssen und bei OG ist die Zeit bei 11 Uhr. Gut, auch das ist noch nicht wirklich dramatisch, es hätte auch ein Datenproblem vorliegen können, so das die Zeit verlängert wurde oder sonstige Gründe. Als ich dann am Freitag Mittag zur Arbeit kam, bekam ich einen Schock, die Abteilung sah nach Ausverkauf aus. Kaum noch Ware vorhanden und überall Lücken. Ich hoffte noch das wir noch Ware bekommen würden, aber das war wohl nicht möglich. Aber es ist nur eine Frage der Zeit gewesen bis sowas mal (wieder) passiert. Beim ersten mal gab ja die Chefin ein falsches Datum ein. Diesmal war es der Stress beim Kollegen. Er machte Zeitig die Bestellung fertig, wollte senden und wurde zum Automaten gerufen, gleichzeitg klingelte es an der Warenannahme und so kam eins zum andern. Damals bei E*tra gab es solche Pannen nicht. Wenn da mal keine Bestellung vorlag, wurden wir am Nachmittag angerufen und wir gaben die Bestellung per Telefon durch. Wenn eine ganze Region betroffen war wurde die Bestellung der Vorwoche übernommen plus die Werbeware die Zugeteilt wurde. Mit dieser Lösung sind wir über die Runden gekommen. Warum es bei der Re*e nicht möglich ist oder warum es dort nicht klappt, werde ich hoffentlich noch irgendwann erfahren.
Es ist auch nicht normal das wir auf vielen "Baustellen" gleichzeitig sein müssen. Man kann sich nicht auf ein-zwei sachen konzentrieren, sondern muss überall etwas machen und vieles läuft nur nebenbei. Oftmals bleiben wir auch noch nach unserem Feierabend und machen die wichtigste Arbeit fertig. Aber irgendwann ist Schluss, ich sehe nicht mehr ein täglich bis zu 90 Minuten länger zu machen.
Am Samstag hatte ich Frühdienst und ich war erstaunt über die wenige Ware. Okay, das vieles nicht geliefert wurde welches seit Tagen auch immer wieder angekündigt wurde wegen der Kälte, kann man nichts, aber mein kollege bestellte normale Mengen für einen Samstag, mit einigen Ausnahmen. So kam es das wir Mittags wieder bei einigen Sachen ausverkauft waren. Wir kämpfen um jeden Kunden, aber solche Ausfälle guckt sich ein Kunde nicht lange an.
Nachdem ich schon bei einigen anderen davon gelesen habe, werde ich auch mal mein Glück versuchen. Hier das Gewinnspiel vom EEE 900
Vielleicht habe ich ja Glück.
Ich sollte mir angewöhnen den Text zwischenzuspeichern. Gerade einen langen Eintrag gemacht, das wir heute keine Ware bekamen, warum und wieso, komme auf eine falsche Taste und der Text ist weg. Werde ihn am Wochenende nochmal schreiben.
Ich hatte Frühdienst und hatte Angst das mein Auto nicht anspringen könnte. Aus diesem Grund ging ich schon 15 Minuten früher los, nicht ohne mir vorher das Telefon und die Telefonnummer vom A*AC in den Flur zu legen. Das Thermometer zeigte minus 17 Grad und mein Auto sprang an, zwar schwer, aber er lief. Ganz langsam und gemütlich fuhr ich zur Arbeit.
Die Nacht war kalt, sehr kalt. Als ich mich um kurz vor halb Neun auf den Weg zur Arbeit machte, waren es immer noch minus 14 Grad. Als ich den Motor vom Auto starten wollte, dachte ich erst es klappt nicht, doch dann sprang er doch noch an. Wenn alles glatt läuft, ich keinen Stau habe, bin ich rund 30-40 Minuten unterwegs zur Arbeit. Nachdem ich rund 20 Minuten unterwegs war, kam so langsam lauwarme Luft aus der Heizung im Auto. Erst als ich an der letzten Ampel vor der Arbeitstelle war und die Ampel ewig auf Rot stand, wurde sie richtig warm.
Ich war, damit ich hier nicht alleine sitze, zu meiner Schwägerin eingeladen. Zu mir sagte sie noch, damit ich mich nach der Arbeit noch etwas ausruhen kann, das ich zwischen 19 und 20 Uhr kommen kann. Sie bereitete einiges vor, unter anderem machte sie selber Sushi. Als ich dann um kurz vor halb Acht ankam, sah ich schon das im Zimmer der kleinen das Licht aus war. Als ich dann oben ankam, sagte sie das die kleine sehr müde war, aber sie noch nicht schläft. Ich hörte das sie erzählte aber nicht herauskam. Erst als meine Schwägerin die Tür aufmachte und der kleinen sagte das sie rauskommen soll, kam sie auf mich zugerannt. Sie war dann noch bis 20:45 am Spielen, bevor sie dann ins Bett ging. Sie bekommt abends immer eine CD eingelegt mit leiser Musik zum einschlafen. Als die Schwägerin später mal nachschaute ob sie schläft, hat sie festgestellt, das die kleine sich die Musik etwas lauter gemacht hat, aber friedlich schlief. Um kurz vor 12 versuchte sie die kleine zu wecken, was aber nicht klappte. Ich beschloss dann das ich erstmal oben bleibe und sie mit der großen und ihrer Freundin runtergeht. Ich schaute dann zur Sicherheit ins Zimmer und sie lag mit offenen Augen im Bett, Als sie mich sah, schnappte sie sich ihr Kuschelkissen und kam auf mich zu. Wir stellten uns ans Fenster und beobachteten die Raketen und Fontänen. Meine Schwägerin kam durchgefroren wieder hoch und ich machte mich auf den Weg in die Kälte. Als wir wieder hoch kamen war die kleine immer noch putzmunter und wurde um kurz nach ein Uhr ins Bett gebracht. Wo hat sie nur die Energie her? Ich blieb dann auch nicht mehr lange, da ich am Nachmittag nicht wirklich zur Ruhe gekommen bin, nach dem Ärger auf der Arbeit. Da ich ja nichts weiter getrunken hatte, konnte ich auch mit dem Auto nach Hause fahren.
Ich bin gespannt was mir das neue Jahr bringt.