Verflixter Tag
Ich weiß nicht ob ich wirklich glücklich werde in diesem Markt. Es fing an wie immer, Ware rausfahren vor die Tür und den Kühlschrank befüllen. Mir wurde aufgeschrieben das ich die -reste durchpacken soll und die Regale spiegeln soll, sprich die Ware vorziehen, damit es voll aussieht.
Ich fing dann mit der Ware an welches das Packteam als Reste hinstellte und bekam 50 % davon unter, 30 % war gar nicht im Regal vorhanden, weil etwas anderes darin stand, aber wenn man etwas ordentlicher hinstellen würde, bekam ich auch diese noch unter. Und immer wieder unterbrochen wurde diese Arbeit das ich die Kunden abkassieren durfte. Kaum war ich am anderen Ende angelangt und fasste den einen Karton an, durfte ich auch schon wieder zurücklaufen. Dazwischen auch immer mal wieder den Leerguttisch räumen, damit dieser nicht zu voll wird, denn dann kommt man nicht mehr hinterher um ihn zu leeren.
Ich verfiel natürlich auch wieder in Hektik als ich das Kistenband abräumte, oder besser gesagt versuchte abzuräumen. Denn zwei Kisten weggeräumt, dann Kasse, in der Zwischenzeit kamen natürlich immer wieder neue Kisten dazu. Ich machte mir natürlich Gedanken darum, wie ich es schaffen soll, ob ich noch länger bleiben soll, aber die Zeiten will ich gar nicht erst wieder anfangen, es reicht schon das ich nach Feierabend erst abgelöst werde und ich danach dann noch die Kasse abrechnen kann. Ich habe die halbe Kasse fertig, als ich die Rollen abwiegen möchte und mir die Fächer mit den 1-5 Cent Münzen runter fallen und sich im ganzen Raum verteilten. Zusammen mit der Kollegin sammelten wir das Geld wieder ein und ich durfte von vorne anfangen, denn es könnte ja sein das wir nicht alles gefunden haben und dann stimmt die Kasse beim anderen nicht. Und entweder liegen in dem Büro noch 10 Cent verteilt herum oder ich hatte mich woanders vertan, was ich mir nicht vorstellen kann, denn ich habe meist keine Differenzen zu verzeichnen.
Ich werde schauen wie es sich entwickelt und ich werde mich beobachten und die Notbremse ziehen, denn im Streß arbeiten wollte ich nicht mehr.