Angekommen
Nun bin ich hier in der Reha Klinik angekommen. Das Zimmer ist ausreichend groß und genügend Schränke und Ablageflächen sind vorhanden. Noch ist alles gewöhnungsbedürftig. Da ich ja nicht so auf die anderen mir fremden Personen zu gehen kann, ist es noch recht langweilig. Ich ging zwar schon in den Gruppenraum, da ich aber noch keine Termine habe, sind die anderen also nur kurz mal drin gewesen. Am dritten Tag, also am Donnerstag, habe ich schon mehr Termine. Am Freitag ist der Plan recht eng und ich springe von einem Termin zum nächsten. Die Schwestern, Pfleger und Ärzte die ich bisher kennengelernt habe waren nett. Und wie ich erfahren habe sind fast alle gut. Zum Essen kann ich noch nichts groß sagen. Mittag war bisher immer gut. Abendbrot soll immer das gleiche sein. Brot in verschiedenen Sorten, ebenfalls in verschiedenen wechselnden Sorten Wurst, Käse und Aufstriche in Portionspackungen. Aber das ist ja zu Hause eigentlich auch nicht anders. Dazu immer verschiedene Rohkost. Das was ich hier an Wasser trinke ist Wahnsinn. Wenn das zu Hause auch so schön klappen würde, dann hätte ich bestimmt nicht solche Gewichtsprobleme. Ich hatte ja einen Schreck bekommen als ich mich hier wiegen musste. Der Arzt riet aber davon ab hier schnell und viel Gewicht zu verlieren. Wichtig ist das ich meine Ernährung im Griff habe. Und somit bin ich auch nicht auf Diät gesetzt. Ich achte hier aber trotzdem darauf das ich mir den Teller am Büfet nicht voll mache und einfach weniger Esse. Aber zu Hause Esse ich wenn mir langweilig ist oder ich Frust habe. Hier halte ich mich zurück und trinke Wasser. Und wo ich schon bei Wasser bin, das Schwimmbad ist leider diese Woche wegen Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Vermutlich nächste Woche ist es wieder benutzbar. Es darf aber immer nur mit mindestens drei Personen benutzt werden, wegen der Sicherheit. Falls was passieren sollte, kann einer Retten und der andere Hilfe holen. Dazu gibt es ein Buch wo man sich eintragen kann. Es gibt hier auch einen PC Platz. Der kann von allen benutzt werden. Aber nur maximal 30 Minuten pro Tag. Ich habe ja meinen Laptop dabei und habe mir vorgenommen nur gelegentlich Online zu gehen.
Mal sehen was mir dann die ersten Gruppengespräche bringen und die Therapien.
Nachtrag: Im Schwimmbad ist schon wieder Wasser drin. Und ich setzte mich im Aufenthaltsraum zu anderen und unterhielt mich. Ein für mich sehr großer Schritt, obwohl ich mich sehr unwohl fühlte.