Die Hölle auf Arbeit
Nachdem der Getränkelieferant gestern erst wieder kurz vor meinem Feierabend kam und am Nachmittag keiner da war zum Auspacken, warteten die 4 Paletten noch darauf ausgepackt zu werden. Dazu gesellte sich noch die Ware von einem anderem Lieferanten mit süßer Brause. Natürlich auch 4 Paletten zusammen mit Leeren Kisten und der Ware die Aufhält, nämlich die Kühlschrankware. Und die Uhr tickte ohne Ende. Dann kam noch die Lagerware. Also wieder alles unterbrechen und die Ware annehmen und reinziehen. Um 12:30 Uhr habe ich Feierabend. Als dann endlich um 12:45 Uhr die Lagerware im Markt war, sagte mir die Kollegin von der Frische, im Auftrag der Chefin, das die Tiefkühlcontainer leer sind. Schön für die Container denke ich mir nur und widmete mich meiner Ware wieder. Ich packte noch schnell die letzte Bierpalette fertig. Die Palette mit der Kühlschrankware ließ ich für die Spätschicht, genauso die Original Wasserpalette zum nur reinschieben. Machte dann noch mal schnell das Flaschenband leer und ging mich umziehen, denn mittlerweile war es schon wieder 13:55, wie schnell doch manchmal die Zeit vergeht. der eine Kollege wollte eigentlich 2 Stunden früher kommen, kam aber erst als ich mich umgezogen hatte. Ich sagte ihm noch schnell was ich für ihn stehen gelassen habe. Als ich mich bei der Chefin verabschiedete sagte sie das sie meinem Kollegen noch sagen muß was er noch zu packen hat. Ich sagte ihr das ich es ihm schon gesagt hätte, weil ich ihn noch getroffen habe. Sie maulte etwas rum, so unter dem Motto, wie kann ich die Anweisung erteilen was er zu packen hat. Ich hörte nicht weiter darauf und fuhr nach Hause, innerlich bereute ich es das ich noch so lange gepackt habe und dafür angemotzt zu werden. Bloß hätte ich nicht noch alles soweit gepackt und die nächste Getränkelieferung wäre am Freitag früh dagewesen, wüsste man wieder nicht, wo man zuerst anfangen soll.