Der Teufel Alkohol
Seit ein paar Tagen ist es abends vor den Hauseingängen recht laut. Da versammeln sich die recht jungen Leute, trinken Alkohol, unterhalten und streiten sich recht laut und alle Nachbarn können zuhören. Heute war es so extrem, das sie kurz vor einer Schlägerei waren. Ich ging auf den Balkon und wollte erst mal die Lage überblicken um die Polizei anzurufen. Da hörte ich schon das einer die Polizei anrief und die Zahl der Streitenden mit ca. 8 Personen angab. Nach knapp 10 Minuten kam dann auch ein Streifenwagen an. Ich dachte das der Wagen wenigstens mit mehr Beamten besetzt wäre wie die üblichen 2 Personen. Aber dem war nicht so. Es stieg eine Beamtin und ein Kollege aus und ging auf diese Gruppe zu. Kurz danach kam dann noch ein Wagen mit 2 Kollegen hinzu und sie brachten die Gruppe auseinander. Es wurde zwar immer geschrien und die Polizei war kurz davor den lautesten mitzunehmen. Dann löste sich die Gruppe auf, jeder ging in seine Wohnungen und es kehrte Ruhe ein. Nach etwa 30 Minuten wurde es wieder laut. Der größte Schreihals war draußen und die anderen auch. Sie streiteten sich lautstark über irgendwelche Beziehungen. Ich griff zum Telefon und rief die Polizei, andere Nachbarn riefen nun auch schon vom Fenster das endlich ruhe sein soll und drohten die Polizei zu rufen. Die Polizei kam dann auch schon nach 45 (FÜNFUNDVIERZIG) Minuten. Der größte Schreihals hatte inzwischen das weite ergriffen, einige waren in ihre Wohnungen zurück gekehrt und pöbelten vom Balkon aus. Einer stellte noch eine Anzeige wegen Bedrohung gegen sich und seine Familie und dann war endlich Ruhe. Mal sehen wie es die nächsten Tage weitergeht.
Auto ist wieder gesund
Ich hatte heute mein Auto in die Werkstatt gebracht. Nach guten 2 Stunden kam der Anruf das es wirklich der Luiftmassenmesser ist. Nachdem ich ja von einer anderen Werkstatt schon die Vermutung erfahren hatte, aber keine Bestätigung dafür erhalten habe, wurde die Genehmigung zur Reparatur erteilt. Gegen 13 Uhr kam der Anruf das mein Auto fertig ist und auf mich wartet. Nun habe ich wieder mal fast 300 € bezahlt, komme aber wieder schneller vom Fleck weg. Das war schon eine Qual. Morgen dann der Belastungstest auf den Weg zur Arbeit, der Weg von der Werkstatt nach Hause war ja nicht weit.
Die erste Warenlieferung
Heute kam die erste Warenlieferung der Re*e. Das Obst und Gemüse war in einer Spitzenqualität und wir haben fast alles verkauft. Was mir gar nicht gefällt, ist das die gesamte Ware nur auf Roll Container geliefert wird und das alles quer Beet drauf ist. Meine Getränke sind auf fast allen Containern verteilt und das hält auf, man kann nicht hintereinander weg arbeiten. Ich bin jetzt fast 19 Jahre im Handel, aber sowas habe ich noch nicht erlebt. Und dann habe ich erfahren das unsere Pappenpresse abgeschafft wird. Dann heisst es die Kartons auch noch auseinander zu machen. Irgendwie gehen wir in die Steinzeit zurück. Schade eigentlich......
Letzte Vorbereitungen
Kurzfristig wurde ich doch noch für den Sonntagsdienst eingeteilt. Es mussten die Obst und Gemüse Schilder geändert werden, alle Paletten gezählt werden und noch einige Preise mussten gesteckt werden. Das machten wir während die Techniker die Kassen einrichteten. Die Zeit ist gerannt. Und da wir schon mal da waren, räumten wir alles aus und reinigten noch gleich die Ecken wo wir sonst nicht richtig rankommen. Die eine Kollegin durfte, da sie erst später kommen musste, uns Mittagessen mitbringen. Sie brachte uns Buletten, Kartoffeln, Blumenkohl und Soße. Das Essen war lecker und es war gemütlich in der kleinen Runde. Dann lassen wir uns mal überraschen was uns morgen erwartet.
Und wieder mal das Auto
Es macht mir ja immer noch Sorgen. Wenn das Auto kalt ist dann ruckelt er so die ersten 2-3 Minuten un nimmt schlecht Gas an. Beim Beschleunigen um auf die Stadtautobahn zu fahren, komme ich auch mehr schlecht als recht auf meine Geschwindigkeit. Aber heute nach der Arbeit (ja wir durften heute am Sonntag Arbeiten) nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte, kam ich gar nicht mehr weg. Eine Kollegin ist hinter mir gefahren und musste abbremsen. Ich ruckelte und konnte Gas geben ohne das was passierte. Ich fuhr dann rechts ran und wartete kurz. Dann konnte ich wieder ganz normal fahren. Nun ist der Monat fast rum, es gibt wieder Geld und ich kann endlich das Auto machen lassen. Werde mal einen Termin ausmachen gehen morgen.
Zurück zu alten Zeiten
In der alten Welt bei e*tra lief alles über Computer. Bei einer meinen Abteilungen, nämlich Obst und Gemüse war Schreibarbeiten seit Jahren abgeschafft. Nun werden wir ab Montag umgestellt und heute war der Zuständige für OG da und erklärte die neuen Abläufe. Wir müssen sämtliche anfallenden Zahlen bearbeiten und in einer Liste festhalthalten. Dieses System hatten wir damals schon mal und wurde abgeschafft. Früher musste das meine Kollegin im alten Markt immer machen, ich hatte ja OG erst in diesem Markt vor 6 Jahren übernommen. Und diese Schreibarbeiten liegen mir gar nicht.
Und heute wurde die erste Ladenbestellung ausgelöst, mir grault vor Montag mit den ganzen neuen Getränken. Diese müssen ja erstmal einen Platz bekommen.
Dreist kommt weiter
Da stehe ich nach der Arbeit heute Abend bei Rot an der Ampel. Es gibt eine eigene Links Abbiegespur an der Kreuzung. Auf einmal kommt von hinten ein Auto angeschossen und fährt auf die Kreuzung zu, bremst ab, schaut ob alles Frei ist und fährt weiter. 30 Sekunden später kommt noch so einer angeschossen und hat das gleiche gemacht. Es waren wohl keine Polizei in Zivil, ich habe kein Blaulicht oder sonstiges gesehen. Ein Glück das nichts weiter passiert ist und gerade kein Fußgänger über die Straße lief.
Immer die gleichen...
Nachdem ich mir ja die Etiketten von meiner Abteilung und die des Kollegen mitgenommen habe, ist mir aufgefallen das mir noch so einige wichtige fehlen. Nachdem ich die Assistentin, die ja die Etiketten sortiert hat, fragte, sagte sie mir das sie die meinem Kollegen mitgegeben hatte die sie später noch gefunden hat. Als ich dann meinen Kollegen fragte wo sie seien, zeigte er mir den Stapel. Es war nicht mehr viel, doch er war nicht in der Lage diese wie wir alle, mit nach Hause zu nehmen und zu reißen. Dafür habe ich keine Zeit, meinte er, das wird dann hier gemacht. Wenn ich überlege was ich alles schon zu Hause gemacht habe was eigentlich seine Aufgaben gewesen wäre. Und alle mussten Etiketten mitnehmen, da gab es kein entkommen, nur dieser Kollege drückt sich wo er nur kann. Er schafft es ja noch nicht mal einen Lappen in die Hand zu nehmen und sein Regal zu reinigen.
Ferienzeit
Es ist ja schön das es im Moment nicht ganz so voll ist im Markt. Gut so für uns, in der folgenden Woche sind wir voll ausgelastet, wir müssen die neuen Etiketten stecken. Heute haben wir sie bekommen und bis Mittwoch müssen sie gesteckt sein. Da kommt Freude auf. In der eigenen Abteilung ist es noch einfach, aber in den anderen Abteilungen sucht man sich dumm und dämlich. So werde dann mal meine Etiketten reißen die ich mir mit nach Hause genommen habe und sortieren will.
Verdampfer im Kühlraum
Der Verdampfer im Kühlraum tropfte am Morgen, als wir aufgeschlossen haben, fröhlich vor sich hin. Ein Kollege entfernte das Abflussrohr und ein Gemisch aus Glibber und Staub und anschließend eine Menge Wasser entleerte sich aus 2,50 m höhe auf den Fußboden. Nach erfolgter Reinigung vom Rohr setzten wir es wieder an. 2 Stunden später tropfte es wieder an einer Verbindung des Rohres. Nochmals auseinander genommen und soweit wir ran gekommen sind das Rohr gereinigt. Trotzdem läuft das Wasser raus. Die Verstopfung muss also weiter drin stecken wo wir so nicht herankommen. Nun warten wir auf den Handwerker. Da es aber nicht so dringend ist kann es dauern, erstmal steht ein Eimer drunter.
Werfe einfach mal das Wort Automat
Wieder mal der Automat. Innerhalb der ersten Stunde 3 mal Alarm. Das Förderband auf dem Tisch lief nicht. So stapelte sich nach dem Einwurf das gesamte Leergut bis der Alarm ausgelöst wurde. Ein Anruf bei der Hotline war wieder mal fällig. Mittlerweile kenne ich die Nummer auswendig. Dort meinte man das eventuell das Band klebrig sein könnte durch die Restflüssigkeiten die immer wieder in den Flaschen ist. Ich solle das Band versuchen etwas hochzuheben und darunter zu Reinigen. Ich mache dies zwar auch in unregelmässigen Abständen aber nicht komplett unter dem Band. Aber warum immer ich und nicht mal mein Kollege? Der drückt sich immer vor dem Saubermachen, so kommt es mir vor. Na ja, ich sprühte Reiniger unter das Band und wischte so gut es ging und will hoffen das es wirklich nur daran lag. Es ist jedenfalls in den folgenden 3 Stunden nicht mehr stehengeblieben.
Neues zum Radweg
In der örtlichen Lokalpresse war ein kleiner Bericht drin.
Zur Verwunderung von Nutzern wird der Grenzweg im Eiskeller geräumt. Nachfragen beim Bauamt ergaben, dass es sich um einen Privatweg handelt. Der Grenzweg verlief mit Zustimmung der Eigentümer über die private Fläche. Jetzt werde der Weg von den Eigentümern rückgebaut. Unklar sei, ob für Nutzer einer Stichstraße enstehe oder eine andere Wegführung gefunden werde.
Verwunderlich nur das dieser Weg seit sehr langer Zeit besteht, 19 Jahre nach dem Fall der Mauer fällt den Eigentümern ein das sie ihren Weg wiederhaben wollen? Wollen wir mal hoffen das es eine akzeptable andere Wegführung geben wird.
Wo ist mein Radweg geblieben?
Ich fuhr mal wieder durch den Wald in Richtung Eiskeller. Dort angekommen endete plötzlich der Asphaltierte Weg und ging über in eine bucklige, steinige und teils sandige Strecke. Es war kaum ein durchkommen. Nach dem Mauerfall wurde der Weg im Eiskeller schon gekürzt, da sie den Grenzstreifen entfernten. Aber warum wurde jetzt auch dieser Weg entfernt? Hier sind viele Radfahrer lang gefahren und auch Skater waren unterwegs. Das dieser Weg neu gemacht wird kann ich mir bei der finanziellen Haushaltslage von Spandau nicht vorstellen. Schade drum, nun muss ich mir eine andere Strecke aussuchen.
Und wieder der Leergutautomat
Seit gestern Nachmittag ist ein Teil des Automaten defekt. Er nimmt keine Kisten an. Irgendeine Scannereinheit im Kistenteil. Ein Glück für uns das er aber im oberen Teil funktioniert und die Flaschen annimmt. Die Kisten nehmen die Kassenkräfte an. Und heute früh kam dann auch schon der Monteur und versuchte ihn zum laufen zu bringen was ihm aber nicht gelang. Na mal sehen wann er wieder läuft und dann was er als nächstes hat. Wie ich heute auch erfahren habe ist der Automat auch schon 10 Jahre alt und ist ursprünglich nicht auf diese Massen von Leergut ausgelegt. Jetzt in den Ferien ist es etwas ruhiger aber sonst haben wir zwischen 400 und 800 € Pfandrückzahlungen, in einigen Fällen haben wir auch die 1000 überschritten.
Hätte ich nie gedacht
Nachdem E*tra ja zum 1.7.2008 verkauft wurde an die Re*e, werden nun nach und nach die Märkte technisch umgestellt. Nach dieser Umstellung werden wir dann vom Re*e Lager beliefert. Unser Markt ist erst ziemlich spät dran und darunter müssen wir Leiden. Von unserem Lager werden wir jetzt behandelt wie der letzte Dreck. Egal was wir bei Obst und Gemüse bestellen, wir bekommen nicht das was wir wollen, sondern das was im Lager weg muss. Vorher bekamen wir die Ware früher als es geplant war. Statt in der Zeit von 16-18 Uhr stand der LKW schon meist um 12 vor der Tür. Aber später wie 15 Uhr ist es ganz selten geworden. Heute kam die Ware erst um 18.30 und das nachdem uns am Mittag am Telefon gesagt wurde das er gegen 16 Uhr da wäre. Um 16.30 wurde uns am Telefon gesagt das er gerade rausgefahren ist. Am Montag kam auch nur ein Teil der Ware da auf dem LKW kein Platz mehr für unsere Ware war da sie ja Re*l bevorzugen müssen. Noch 2 Wochen müssen wir überstehen und dann wird es hoffentlich besser.
Kinderfeindlicher Nachbar
Heute spielten vor dem Haus ein paar Kinder. Etwas vom Haus entfernt ist eine Treppe, dort turnten sie herum und rannten hier überall herum. Wie Kinder ja nun mal sind, waren sie dabei auch etwas lauter beim rufen der anderen. Da regte sich der eine Mieter, der immer einen gewissen Alkoholpegel hat, aus dem Erdgeschoss darüber auf und beschimpfte die Kinder, sie sollen hier verschwinden. Die Kinder ließen sich nicht einschüchtern und beharrten darauf hier spielen zu dürfen da dies hier ein öffentlicher Platz sei und kein Privatgelände. Die Kinder taten wohl so als ob sie die Polizei rufen würden und standen herum. Ich beobachtete die Situation vom Balkon aus, Telefon griffbereit für den Fall das was passieren sollte. Irgendeiner muss sich wohl auch daran gestört haben und bewarf die Kinder mit einem Ei, wo es herkam konnte ich nicht sehen. Nachdem er die Kinder abermals bedrohte und ankündigte ein Messer zu holen löste sich die Gruppe auf. Kurz danach war ein Teil der Kinder wieder da mit einigen Eltern. Die Eltern hatten die Polizei gerufen die kurz darauf auch erschienen ist. Die Polizistin versuchte den Nachbarn zu erklären das es Kinder sind und er sicherlich auch mal klein war und laut gespielt hat. Das wollte er wohl nicht wirklich akzeptieren. Den Kindern gab sie den Rat, beim nächsten mal einfach weiterzugehen und woanders weiter zu spielen.
Wespenstich
Bin heute trotz des bewölkten Himmels zum See gefahren um mich zu entspannen. Diese Idee hatten heute nicht viele, es war sehr leer. Es schwirrten heute ziemlich viele Wespen umher. Ich lag seit einiger Zeit und wollte mich aufsetzen um was zu trinken und wollte schauen wie spät es ist. Ich merkte das mir etwas am Hinterteil flog und wollte dieses weg wedeln als mich die Wespe auch schon gestochen hat. Also hab ich mich dann angezogen und bin nach Hause. Autsch, das tut weh an dieser Stelle, sehr unangenehm beim Radfahren. Ein Glück das ich nicht Allergisch darauf reagiere. Das war jetzt mein 2. Wespenstich in meinem Leben. Den ersten hatte ich als kleines Kind im Garten in die Fußsohle bekommen.
Heidelbeeren sammeln
Heute Mittag machte ich mich auf den Weg nach Falkensee zum Hofladen. Vor 2 Jahren hatte ich dort schon mal Heidelbeeren gesammelt. Ich war erfreut das der Preis hier noch nicht erhöht wurde. Nachdem ich die ersten Sträucher erreichte, dachte ich schon das es keine gute Ernte wird. Die ersten 2-3 Reihen waren ganz schön abgegrast. Ich lief weiter nach hinten und dort war alles voll mit schönen und großen Beeren. Irgendwann dachte ich mir das reicht, jetzt mache ich Schluss, aber ich sammelte weiter da mir so viele in den Blick fielen die ich nicht hängenlassen wollte. Der halbe Korb war gefüllt und für mein Vorhaben wollte ich eigentlich mindestens 2 Kg haben. Doch mein Gefühl täuschte mich, ich hatte nur 1,7 Kg im Korb. Knapp 7 Euro dafür bezahlt und mich auf den Weg nach Hause gemacht wo die Heidelbeeren gewaschen wurden. Aus einen Teil machte ich mir Marmelade, und in dem Buch war ein Rezept mit Muffins. Sind sehr köstlich geworden. Habe das Buch ja schon eine Weile aber habe heute zum ersten mal was daraus gemacht.
Wo ist der Sommer?
Ich bummel Überstunden bis Mittwoch ab und das Wetter ist bescheiden. Es ist zwar nicht kalt aber zu Windig um eine Radtour zu machen. Und zum Schwimmen ist es auch nicht geeignet das Wetter. Aber wie ich gelesen habe soll es am Donnerstag wieder besser werden, na toll.
Ein üblicher Samstag
Warum kommen die Flaschensammler immer am Samstag Vormittag und blockieren den Automaten? Etliche Kunden brachten ihr Leergut zurück zum Auto weil einer 5 große Tüten und einen großen Sack mit etlichen Flaschen hatte und alles blockierte. Warum unterbrechen diese nicht gelegentlich und lassen mal zwei bis drei andere Kunden die nur wenige Flaschen haben an den Automaten? Und warum können Kunden nicht die Bierflaschen leeren bevor sie die in den Automaten legen? Die ganze Brühe läuft den Automat runter, verdreckt drinnen alles und wenn die Flasche auf dem Tisch umkippt dann schwimmt dort auch alles. Fragen die keiner beantworten kann. Aufgrund von vor meinem Urlaub geleisteten Überstunden die nicht bezahlt werden sondern in Freizeit ausgeglichen werden, brauche ich erst wieder am Donnerstag zur Arbeit.
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