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Weihnachtsfeier
Ich hatte erst gar keine richtige Lust zur Weihnachtsfeier von der Arbeit zu gehen. Da sie ja auch erst sehr spät beginnt, Dank der tollen Öffnungszeit bis 22 Uhr. Wir sollten aber schon recht zeitig da sein um zu dekorieren und aufzubauen. Wir feierten nämlich im Markt, genauer im Lager. Das wurde schon mal gemacht und wurde dem Feiern in einer Gaststätte vorgezogen. Die Ansprache der Chefin fand ich gut, sie dankte allen für den Einsatz, trotz der katastrophalen Personalsituation, vor allem da der Umsatz sehr zufriedenstellend ist. Wir haben die volle Freiheit an diesem Abend, wir dürfen alles Essen und trinken auf was wir Lust haben, die leere Verpackung wird in einem Korb gesammelt, damit die Ware dann am Montag bezahlt werden kann. Wir aßen Pizza, tranken Glühwein, Cocktails, knabberten Chips und Co. Machten Spiele, bekamen Geschenke und veranstalteten Karaoke. Ich finde das toll, kann mich aber nicht so wirklich frei bewegen. Doch der Alkohol wirkte und nachdem ich es noch einige Momente herauszögern konnte, musste ich dann doch ran. Wir hatten immer im Duett gesungen, gut das die Musik lauter war wie unsrere Stimmen.
Gegen 3:30 fingen die übriggebliebenen an aufzuräumen. Ich war dann gegen 4:30 zu Hause und ging nach dem Besuch im Bad ins Bett. Dort drehte ich mich von der einen Seite auf die andere und konnte ewig nicht einschlafen. Gegen 8 wurde ich dann richtig wach und das ware es dann. Mir dröhnte der Schädel, mein Magen war flau und ich fühlte mich richtig elend. Den ganzen Tag verbrachte ich abwechselnd vor dem PC oder auf der Couch. Ich wollte auch eigentlich noch raus gehen, aber hatte nicht wirklich die Motivation dazu. Gegen Abdend geht es mir dann jetzt endlich wieder besser. S. amüsierte sich darüber, dabei hatte ich wirklich nicht so viel getrunken, zum Einstieg den Glühwein mit Amaretto, etwa 1/2 Flasche Sekt mit Saft und etwa 5 Feiglinge. Die anderen Cocktails ließ ich links liegen. Doch S. sagte mir das es zu viel durcheinander war, vor allem da ich ja nichts gewohnt bin, wie so manch andere Kampftrinker.
Gebacken
Mit S. war nichts weiter ausgemacht ob ich die kleine abhole oder ob sie es selber macht. Also plante ich mir den Tag für mich um ihn nicht nur auf der Couch zu verbringen. Dann rief S. an und fragte was ich am Nachmittag vorhabe. Ich erzählte es ihr und sie sagte mir dann, das aber die kleine mit mir backen wollte und ich die kleine doch nicht enttäuschen möchte. Das kann ich natürlich nicht verantworten und so plante ich alles um. Diesmal durften wir es aber bei ihr zu Hause machen, da die große zu Hause war. Es war schön und die Zeit verging wie im Flug.
Träge
Ich habe mir so viel vorgenommen in meinem Urlaub, doch bisher noch nichts davon auf die Reihe bekommen. Gut, die erste Woche verbrachte ich ja komplett damit auf die kleine aufzupassen.
Ich wollte noch folgendes schaffen/machen:
- Auto durch die Waschanlage jagen, saugen und Fenster putzen
(nur das Fensterputzen ist erledigt)
- Winterreifen aufziehen
- Verstärkt nach einer Wohnung suchen
- Türrahmen wieder weiß streichen, hatte ich ja erst letztes Jahr verändert
- Papiere sortieren und wegheften (wird leider immer nur abgelegt, doch ein/zweimal im Jahr muß ich es dann doch mal wegheften)
- Weihnachtsdeko aus dem Keller holen (mir ist so gar nicht danach hier noch was zu dekorieren, vor allem nicht mehr der Balkon, der Dank des Nachbarn zur Müllkippe wird)
- Lesen oder Filme schauen (Zeit fehlt mir)
Dafür habe ich schon mit der kleinen Plätzchen gebacken und bin gestern trotz leichten Nieselregen/Schnee mit dem Rad gefahren.
Für meine Liste habe ich ja noch über eine Woche Zeit, mal sehen was ich noch davon schaffe.
Kette gerissen
Fast bei S. angekommen dachte ich mir ist mal wieder die Kette abgesprungen, doch leider war dem nicht so. Sie lag auf der Strasse und war gerissen. Den letzten Rest dann gelaufen. S. bot mir abends dann an mich nach Hause zu fahren und das Rad bei ihr im Keller unterzustellen. Doch ich lehnte ab, da ich das Rad ja sowieso nicht selber reparieren kann, dafür habe ich zwei linke Hände. Ich schob dann abends das Rad nach Hause. Nun mache ich mich auf und bringe das Rad weg und hoffe das sie es heute noch gleich machen können.
Nachtrag: Die Kette konnte noch benutzt werden, Ein neuer Verschluss wurde genommen und zusammen habe ich dann 5 Euro bezahlt. Das ist für mich in Ordnung, hätte mit mehr gerechnet.
Anstrengend aber schön
Da die kleine ja immer noch ihr Antibiotika nehemen muß und ihr der in der Kita nicht gegeben wird, bin ich eingesprungen um auf die kleine aufzupassen. Früh morgens musste ich dann bei S. sein und bis zum frühen Abend durfte ich mich dann mit der kleinen beschäftigen. Und die Woche hatte es in sich, denn S. stand täglich im dicken Stau und kam recht spät nach Hause. Und fast täglich zum abend hin wurde die kleine recht anstrengend.
Was mir positiv aufgefallen ist, das die kleine ein gutes Gedächtnis hat und sich Sachen sehr gut merken kann. Auch beim Fernsehen, was ich ihr gelegentlich erlaubte, zog sie immer die richtigen Schlüsse. Einziger Nachteil, sie kann nicht verlieren, dann wird sie so richtig zickig und unausstehlich. Doch da muß sie (und auch ich) durch 
Und auch in der Küche half sie gerne mit. Beim Spülmaschine ausräumen und natürlich beim Kochen war sie eifrig dabei.
Weihnachtsgeschenk
Ich habe mir jetzt mein Geschenk gekauft. Ich haderte schon etwas länger damit, ob ich mir die Wii kaufen soll, nachdem sie ja schon billiger geworden ist. Nun wurde sie nochmals 20 Euro billiger und es gab noch ein Spiel zusätzlich dazu und in einem schönen Rot. Ich gönnte sie mir. Doch ob ich damit warten kann bis Weihnachten? Ich denke nicht, ist ja auch egal, doch ich muß aufpasssen das ich nicht nur davor sitze und spiele.
Arme Maus II
Das Fieber war nicht deutlich zurück gegangen und S. ging mit ihr zum Arzt. Die kleine war so tapfer, keinen Mucks hat sie von sich gegeben und Interessiert zugeschaut wie ihr Blut abgenommen wurde. Die Ärztin war erfreut das ein Kind mal nicht schreit. Dafür durfte sie sich dann auch etwas zum spielen aus der Tapferkeitskiste aussuchen. Die Blutwerte ergaben einen stark erhöhten Wert der Leukozyten. Ein weiteres Medikament wurde ihr verordnet und das Fieber sollte dann innerhalb der nächsten 24 Stunden herunter gehen, wenn nicht, dann muß weiter gesucht werden.
So wie es aussieht, ist das Fieber runter. Hatte nicht mit S. telefonieren können, da sie Besuch von Herrn Noro hat.
Arme Maus
Die kleine hatte zwar schon öfter mal Fieber und Erkältungen. Nur diesmal hat es sie so richtig erwischt. Am Montag holte ich sie aus der Kita ab, da war sie schon sehr angeschlagen, ist in der Kita eingeschlafen und hatte Schüttelfrost. Hier zu Hause legte sie sich gleich auf den Sessel und lag nur da und hatte keine Lust etwas zu spielen. Über Kopfschmerzen klagte sie auch noch. Ich rief dann natürlich gleich bei S. auf Arbeit an, um sie zu Informieren und um evt. einen Arzttermin zu vereinbaren. So rief ich dann beim Kinderarzt an und vereinbarte einen Termin, der auch so lag, das es S. auch schaffen konnte um dabei zu sein. Fieber hatte sie in der Kita noch nicht, doch als ich mal gemessen hatte bevor wir zum Arzt gingen, hatte sie fast 39 Grad. Die Ärztin verordnete Ruhe und Kitafrei, da ich ja Arbeiten bin musste sich S. krankschreiben lassen. Sie hatte natürlich ein schlechtes Gewissen, doch das Kind geht nun mal vor. Zu Hause bekam sie dann den Saft gegen Fieber und Schmerzen und während ihr Essen (sie wünschte sich Nudelsuppe) in der Mikrowelle warm wurde, legte sie sich ins Bett, weil ihr so kalt war, und schlief auf der Stelle ein.
Die Nacht war wohl bescheiden, sie schrie vor Kopfschmerzen und das Fieber ging nicht runter. Mittags entschied sich dann S. dazu in die Klinik zu fahren, wo dann festgestellt wurde das sie Streptokokken hat. Am Abend stieg dann das Fieber auf fast 42 Grad und die kleine war kaum ansprechbar und S. rief die Feuerwehr. Die Ärztin im Krankenhaus war wohl sehr unter Spannung, hielt es für unnötig mit der Feuerwehr zu kommen und meinte das Kinder nun mal hohes Fieber haben. Auch am nächsten Tag ging es der kleinen noch nicht besser. Essen will sie so gut wie gar nichts, trinken klappt wenigstens. Nachdem die folgende Nacht wieder geplagt war von vor schmerzen schreien, machte S. dann einen erneuten Termin beim Arzt aus. Die Ärztin war ratlos, denn normalerweise sollte es ihr besser gehen. Vor allem das Fieber und die Kopfschmerzen machen uns große Sorgen und das der Fieber und Schmerzsaft nicht hilft. Sollte das Fieber am nächsten Morgen noch da sein, will sie eine Blutabnahme machen. So schlapp und erschöpft habe ich die kleine noch nicht erlebt. Und wir hoffen das es nichts ernstes ist.
Eklig
Wem schnell schlecht wird, der darf nicht weiterlesen, alle anderen die neugierig sind, dürfen lesen 
Letztens gaben welche ganze Säcke voll Leergut ab. Nichts ungewöhnliches das sie sich dann das Geld auszahlen lassen und wieder gehen. Kurz danach musste ich in unser Kämmerchen und mich überkam Würgereiz, denn aus der Sammelbox der geschredderten Flaschen kam eine Duftwolke aus abgestandenem Urin und Kot. Ich musste wieder zur Kasse, da es gerade voll wurde und kurz danach kam meine Kollegin aus der Pause wieder. Sie fragte gleich, was das denn für ein Gestank sei. Noch bevor sie mich ablösen konnte, war der Automat voll und sie erbarmte sich und wechselte den Sack. Sie sagte es ist irgendwas undefinierbares schleimiges. Und zu unserer Freude benutzten die Kunden wohl auch gleich beide Automaten. Die Kollegin wechselte daraufhin gleich alle Säcke, ob die nun voll waren oder nicht. Die Luft wurde mit Lufterfrischer mit Rosenduft versetzt, doch der Gestank blieb noch in abgeschwächter Form die nächsten Stunden im Markt.
Es kommt leider immer wieder vor, das die Flaschen dreckig sind und stinken, vor allem wenn die Müllabfuhr die Flaschen aus dem Müll fischen, dann gibt es Kunden die ihre Flaschen mit Essig ausspülen, das ist auch so ein ekliger Duft.
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